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Weltspiegel

Mexikos Innenminister bei Flugzeugabsturz getötet

06. November 2008 00:00 Uhr

MEXIKO-STADT. Der mexikanische Innenminister Juan Camilo Mourino ist am Dienstagabend beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Zentrum von Mexiko-Stadt ums Leben gekommen.

Nach Regierungsangaben starben bei dem Unglück acht Menschen. 40 weitere Personen, meist Auto-Insassen, wurden teils schwer verletzt. Unter den Opfern ist auch Luis Santiago, der Sicherheitsberater von Präsident Felipe Calderón.

Wie das mexikanische Fernsehen berichtete, stürzte die Maschine auf dem Weg zum Flughafen von Mexiko-Stadt während des Abendverkehrs in den zentral gelegenen Chapultepec-Park, der hier von den wichtigsten Verkehrsadern der Metropole durchschnitten wird. Der Pilot hatte versucht, die offenbar defekte Maschine auf einer Straße zu landen. Dabei prallte das Regierungsflugzeug mit mehreren Autos zusammen. Dutzende Fahrzeuge gingen in Flammen auf, es kam zu mehreren Explosionen, die Flammen waren höher als die Gebäude an der Hauptverkehrsstraße La Reforma. Nach dem Unglück brach der Verkehr im Stadtzentrum völlig zusammen.

Der Tod des 37-jährigen Innenministers ist ein schwerer Schlag für die Regierung. Mourino galt als rechte Hand des Präsidenten. Calderón sagte in einer ersten Stellungnahme, er habe mit seinem Freund Mourino von einem „besseren Mexiko“ geträumt.

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