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Weltspiegel

Kein Strom im Gefängnis: Haftanstalt wird geräumt

19. Dezember 2014 11:43 Uhr

LILLE. Ein Gefängnis ohne Licht, ohne Heizung und mit teils blockierten Schlössern: Weil nach einem Brand in der Haftanstalt von Maubeuge in Nordfrankreich der Strom komplett ausfiel, mussten in der Nacht zu Freitag 176 Gefangene evakuiert werden.

Weitere rund 200 Insassen sollten am Freitagmorgen aus dem Gebäude gebracht werden, wie es von der Gefängnisverwaltung hieß.

Die Räumung des Gefängnisses verlief ohne Zwischenfälle. Sogar die Autobahn wurde gesperrt, um die Gefangenenkonvois durchzulassen. Ein vermutlich durch einen Defekt ausgelöster Brand am Donnerstagnachmittag hatte ein wichtiges Stromkabel der Haftanstalt beschädigt. Es habe einen "völligen Blackout" gegeben, in der Folge seien Strom und Heizung in dem Gefängnis ausgefallen, hieß es bei der Gewerkschaft Ufap-Unsa. Selbst im Sommer hätte evakuiert werden müssen, denn zahlreiche Türen des Gefängnisses funktionierten ohne Strom nicht.

Nach Einschätzung von Bauexperten wird es mindestens eine Woche dauern, bis die Schäden durch den Brand behoben sind. Die Häftlinge werden in der Zwischenzeit in anderen Gefängnissen untergebracht. In Maubeuge sitzen vor allem Verdächtige vor ihrem Prozess und Gefangene am Ende ihrer Haftstrafe ein. Es gibt dort keinen Hochsicherheitstrakt.

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