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Kardinal schockt: Kindesmissbrauch und Homosexualität verknüpft

13. April 2010, 21:32 Uhr

ROM. Die Äußerungen von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone über einen Zusammenhang zwischen Kindesmissbrauch und Homosexualität haben in Italien empörte Reaktionen hervorgerufen.

Die Oppositionsabgeordnete der linksbürgerlichen Demokratischen Partei, Anna Paola Concia, erklärte, der zweite Mann des Vatikans müsse seine „gewalttätigen, unmenschlichen und sehr schwerwiegenden Worte“ umgehend zurücknehmen. Auch die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Kinder, Alessandra Mussolini, distanzierte sich von Bertones Bemerkungen. Die sexuelle Orientierung dürfe nicht automatisch mit pädophilen Übergriffen in Verbindung gebracht werden, erklärte Mussolini, die der Partei von Ministerpräsident Silvio Berlusconi angehört.

Der Vorsitzende des rechtsorientierten Verbands für die Rechte der Homosexuellen, Gaylib, Enrico Oliari, sagte in Anspielung auf die homophoben Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in der Vergangenheit, der Vatikan solle nach Teheran transferiert werden. Laut dem früheren Vorsitzenden von Arcigay, Aurelio Mancuso, müsste Bertone, wenn er konsequent wäre, alle Homosexuellen aus dem Klerus verjagen.

Der Kardinalstaatssekretär hatte am Montag während eines Besuchs in Chile erklärt, es gebe keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmissbrauch, wohl aber zwischen Homosexualität und Übergriffen gegen Kinder. Die katholische Kirche wird derzeit in zahlreichen Ländern von Missbrauchsfällen durch Geistliche erschüttert.

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7  Kommentare
7  Kommentare
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Tscheteri (201 Kommentare)
am 14.04.2010 12:19

hat offensichtlich Erfahrung in diesen Dingen.

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stoeffoe (10.776 Kommentare)
am 14.04.2010 08:50

... aufregen kann!
Die haben doch längst die Narrenfreiheit - im Wortsinn.

Außerdem ist doch Katholizismus eh heilbar ... zwinkern

Der Vergleich mit Ahmadinedschad ist lehrreich, sollte es jedenfalls für die "Kirchenbasher" sein, die in ihrer (eh berechtigten) Kritik weit übers Ziel hinausschießen.
Die kath. Kirche hat wenigstens keine Staatsmacht mehr. Und keine Atombomben...

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( Kommentare)
am 14.04.2010 07:39

dass sie nicht in die HÖLLE kommt !

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 14.04.2010 18:02

die Arbeiten anscheinend eh schon "Im Auftrag!"

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 14.04.2010 01:04

wenn's net mit an ander treiben dann mit kleine Kindern, und nun möchte die Kirche unschuldige Schwulen im Rampenlicht schieben um die hitze von sich selbst zu nehmen, absolut eckelhaft und verachtungswert. Pfui Teufel!

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a_brown (114 Kommentare)
am 14.04.2010 00:03

Die meisten Kinderschaender sind Maenner, die sich als heterosexuell identifizieren.
Homophile Menschen wollen, wie die meisten Menschen, erwachsene und ganzheitliche Beziehungen.

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( Kommentare)
am 13.04.2010 22:28

Weshalb "schockt"? Das Rüschenkleiderl dürfte sich mit solchen Sachen ja ganz gut auskennen.

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