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WhatsApp erweitert Datenschutz-Infos in Europa

27. November 2021 00:04 Uhr

WhatsApp erweitert Datenschutz-Infos in Europa
Hat WhatsApp gegen den Datenschutz verstoßen?

MENLO PARK. Der Chatdienst, der zum Facebook-Konzern Meta gehört, reagiert auf die Strafe der irischen Behörde.

WhatsApp ergänzt nach der Strafe der irischen Datenschutzbehörde die Nutzungsregeln mit weiteren Infos. Daran, wie Daten verarbeitet werden, ändere sich aber nichts, betonte der zum Facebook-Konzern Meta gehörende Chatdienst kürzlich. Man nehme nur die von Datenschützern angeordneten Klarstellungen vor.

WhatsApp will die im September verhängte Strafe in Höhe von 225 Millionen Euro kippen, muss während des Verfahrens dazu die Auflagen aber erfüllen.

Ausführlichere Infos gibt es WhatsApp zufolge unter anderem darüber, warum Daten gespeichert oder gelöscht und wie sie über Grenzen hinweg übermittelt werden. Auch werde die rechtliche Basis für die Verarbeitung der Daten mit mehr Details dargestellt. Die Nutzer sollen mit einem Banner in der App auf die Neuerungen hingewiesen werden.

Die Datenschutzbehörde in Irland, wo WhatsApp seinen Sitz für Europa hat, warf dem Chatdienst Anfang September Verstöße gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor.

Es ist die bisher zweithöchste Datenschutz-Strafe nach den 746 Millionen Euro, die von den luxemburgischen Datenschützern gegen Amazon verhängt wurden. Der Online-Händler wehrt sich ebenfalls dagegen.

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