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Sonos Ray: Heimkino-Sound zum kleinen Preis

Von Thomas Nigl  22. Juli 2022 16:18 Uhr

Sonos Ray: Heimkino-Sound zum kleinen Preis
Klein und günstig: Die Sonos Ray bringt Heimkino-Sound ins Wohnzimmer.

Die kleinste Soundbar von Sonos im OÖNachrichten-Test – wie gut kann Heimkino-Sound für 300 Euro klingen?

Wer großen Kino-Sound im eigenen Wohnzimmer genießen möchte, hat dank moderner Heimkino-Technik eine große Auswahl an Geräten. Alleine der US-amerikanische Hersteller Sonos hat mehrere Soundbars für unterschiedliche Zimmergrößen (und Budgetmittel) im Angebot. Die Sonos Ray ist das neueste und bisher günstigste Mitglied der Heimkino-Familie. Wie gut der Sound zum kleinen Preis ist, hat die OÖN-Redaktion getestet.

Design: Wer die anderen Soundbars von Sonos (Arc und Beam) kennt, wird von der kompakten und schlanken Bauweise der Sonos Ray überrascht sein. Während die größeren Geräte viele Blicke auf sich ziehen, schmiegt sich die Ray fast schon unscheinbar vor das TV-Gerät. Oder in manchen Fällen sogar darunter. Sind die TV-Standfüße nämlich hoch genug, passt die kleine Soundbar tatsächlich unter den Fernseher.

Wo ist der Haken? Wenn man bedenkt, dass man für Arc (999 Euro) und Beam (499 Euro) deutlich mehr bezahlen muss als für die Ray (299 Euro), stellt sich die Frage, wie sich der preisliche Unterschied bemerkbar macht. Hier sei zunächst erwähnt, dass man bei der Sonos Ray mit einem optischen Kabel als Verbindung zu Fernseher oder Set-Top-Box auskommen muss. Einen sonst bei Soundbars gängigen HDMI-Anschluss gibt es nicht. Die Folge: Dolby-Atmos-Sound bietet die Ray nicht.

Die Vorzüge des Sonos-Systems: Wie bei Sonos üblich, wird auch die Soundbar über WLAN (oder wahlweise per Kabel) ins Heimnetzwerk eingebunden. Wer bereits ein Sonos-System hat, kann die Soundbar wie gewohnt per App in die Lautsprecher-Familie aufnehmen. Auch die praktische Trueplay-Funktion ist an Bord. Damit richtet die Soundbar ihren Klang je nach Größe und Möblierung des Zimmers aus.

Klangqualität: Es scheint schon fast selbstverständlich zu sein, dass die Sonos Ray klanglich nicht mit der um 700 Euro teureren Arc mithalten kann. Doch immerhin, wer sich einen Hollywood-Blockbuster oder seine Lieblingsserie ansieht, wird keineswegs enttäuscht sein. Im TV-Modus leistet das Gerät nämlich trotz seiner geringen Größe ganze Arbeit. Gerade bei TV-Geräten, deren Lautsprecher schwächeln, liefert auch die Sonos Ray eine spürbare Verbesserung. Anders sieht es bei der Musikwiedergabe aus. Hier macht sich der schwache Bass bemerkbar, der das Klangbild insgesamt eher dünn wirken lässt.

Fazit: Von der Musikwiedergabe abgesehen, ist die Sonos Ray als Heimkino-Soundbar vor allem in kleineren Wohnzimmern eine hochwertige und günstige Alternative.

Artikel von

Thomas Nigl

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