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Samsungs Falt-Handy droht ein kapitaler Fehlstart

21. April 2019

Samsungs Falt-Handy droht ein kapitaler Fehlstart
Galaxy Fold: reif für den Markt? (Rts.)

SEOUL/NEW YORK. Tester berichten über Funktionsstörungen am Bildschirm – Hersteller kündigte Überprüfung an.

Kurz vor seiner Markteinführung in der kommenden Woche sind bei Samsungs faltbarem Smartphone Galaxy Fold technische Probleme aufgetaucht. Einige Journalisten, die das Klapp-Handy zum Testen erhalten hatten, berichteten über Funktionsstörungen am Bildschirm. "Wir werden diese Geräte gründlich untersuchen, um die Ursache zu ermitteln", kündigte Samsung in einer Erklärung an.

Das Galaxy Fold ist das erste Samsung-Smartphone mit der neuen Mobilfunktechnik 5G und soll am 26. April in den USA an den Start gehen. Der Preis liegt bei rund 2000 Dollar (rund 1770 Euro). Herzstück ist das 7,3 Zoll große, faltbare Innen-Display. Dazu gibt es ein kleineres Display an der Außenseite. Durch ein Scharnier zwischen beiden Geräteteilen lässt sich das Fold als klassisches Smartphone mit Außendisplay nutzen, oder aufgeklappt als großes Tablet im 4,2:3-Format mit bis zu drei simultan geöffneten App-Fenstern. Insgesamt sind sechs Kameras verbaut. Der Chipsatz erlaubt auch den Einsatz in zukünftigen 5G-Netzen.

Analysten sind der Ansicht, dass Fehlfunktionen der ersten Charge eines Testmodells wenig überraschend sind. Das einklappbare Mobiltelefon könnte sich aber auch als weniger haltbar entpuppen. "Das Einklappen ist schwieriger als das Ausklappen, da die Bildschirme dadurch stärker belastet werden", sagte ein Tester.

Die technischen Probleme beim Galaxy Fold lassen bei den Südkoreanern Erinnerungen an das Debakel beim Smartphone Galaxy Note 7 im Jahr 2016 aufkommen. Damals musste der Apple-Rivale nach Bränden zunächst 2,5 Millionen Modelle zurückziehen und dann das Smartphone ganz vom Markt nehmen. Das kostete den südkoreanischen Konzern mehrere Milliarden an Gewinn.

Samsung ist zwar der erste Hersteller, der ein Serien-Gerät zeigt, Konkurrent Huawei ist aber nicht weit hintennach. Das faltbare Huawei Mate X soll im Sommer erscheinen – und mit 2300 Euro noch teurer werden.

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