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iPhone: Evolution statt Revolution

17. Oktober 2020 00:04 Uhr

iPhone: Evolution statt Revolution
Konzernchef Tim Cook präsentierte die neuen iPhone-12-Modelle im Apple Park in Cupertino.

CUPPERTINO. Apple stellte die neuen iPhone-12-Modelle und HomePod Mini vor – das Smartphone kommt erstmals ohne Ladegerät und Kopfhörer.

Mit einigen Wochen Verspätung und nicht wie sonst üblich im September hat Apple seine neuen iPhone-Modelle vorgestellt. Die Neuheiten im Überblick:

Das iPhone 12 verfügt – wie schon das iPhone 11 – über einen 6,1-Zoll-Bildschirm. Einen wesentlichen Unterschied zum Vorgänger gibt es hier dennoch zu vermelden: Alle neuen Modelle sind mit OLED- statt LC-Display ausgestattet. Beim Design hat sich Apple an den aktuellen iPads orientiert, das Gehäuse wirkt insgesamt kantiger. Dank Nanotechnologie soll das Display-Glas laut Apple bis zu vier Mal widerstandsfähiger als bisher sein.

Im Inneren ist der neue A14-Bionic-Chip mit 6 CPU- sowie 4 GPU-Kernen verbaut. Glaubt man Apple, so ist der Prozessor um 50 Prozent schneller als jeder andere Smartphone-Chip. Alle Modelle unterstützen den neuen Mobilfunkstandard 5G.

In der Standard-Version kostet das iPhone 12 899 Euro. Dazu gibt es ein Mini-Modell mit einem 5,4 Zoll großen Bildschirm. Abgesehen von der Größe verfügt das iPhone 12 Mini über die gleiche Ausstattung wie sein großer Bruder und ist für 799 Euro erhältlich.

Das iPhone 12 Pro gibt es in zwei Größen – die Bildschirme sind weitergewachsen. Von 5,8 auf 6,1 Zoll beim kleineren Modell und von 6,5 auf 6,7 Zoll beim Pro Max. Weil die Display-Ränder kleiner sind, haben sich die Geräteabmessungen kaum verändert.

Der wesentliche Mehrwert bei der Pro-Version findet sich bei den Kameras. So sind die teureren Modelle (ab 1149 bzw. 1249 Euro) mit Tele-Linse und LiDAR-Scanner ausgestattet. Beim Pro Max setzte Apple zusätzlich eine optische Bildstabilisierung um, bei der statt der Objektiv-Linsen der Bildsensor schwankt, um Erschütterungen auszugleichen. Die Pro-Modelle können auch besonders kontrastreiches Video mit HDR-Technologie aufnehmen und bearbeiten.

Aufregung gab es um Apples Entscheidung, das iPhone 12 ohne Ladegerät und Ohrhörer zu verkaufen. Mit diesem Schritt will der Konzern jährlich den Ausstoß von zwei Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Noch ein Mini

Mit dem HomePod Mini geht Apple auf die Jagd nach mehr Marktanteil im Geschäft mit smarten Lautsprechern. Trotz seiner bescheidenen Größe soll der Nachfolger des HomePod mit Soundqualität überzeugen. Als neues Feature hat sich Apple eine Intercom-Funktion ausgedacht. Mit dieser können Nutzer über ihre HomePods und andere Apple-Geräte miteinander kommunizieren. Das kugelförmige Gerät, das paarweise zu einer Stereo-Anlage wird, kostet in Deutschland 96,50 Euro. In Österreich wird der HomePod Mini wie schon sein Vorgänger nicht erhältlich sein.

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