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Das HP Spectre Folio im OÖN-Test

Von Leander Bruckbög  02. Mai 2020 00:04 Uhr

Das HP Spectre Folio im OÖN-Test
Das Spectre Folio ist für den Einsatz unterwegs perfekt geeignet.

Der luxuriöse Büro-Laptop überzeugt im Test, auch wenn kleine Schwächen das Gesamtbild trüben.

Sehnen Sie sich zurück in die Zeit, als lederne Zeitplaner noch der Goldstandard der Geschäftswelt waren? Möchten Sie, dass nicht nur Ihr Anzug, sondern auch Ihre Arbeitsgeräte einen Hauch von Luxus, aber dennoch Understatement versprühen – auch wenn der morgendliche Arbeitsweg derzeit nur vom Bett, an Bad und Küche vorbei, ins Arbeitszimmer führt? Dann ist das HP Spectre Folio das perfekte Gerät für Sie! Seine Hülle aus genarbtem Leder ersetzt die bei anderen Laptops üblichen Kunststoff- und Metalloberflächen, auch im Inneren kommen mit Glas, Magnesium und Aluminium hochwertige Materialien zum Einsatz. Dementsprechend fühlt sich das Gerät auch an wie ein Premiumprodukt, unterstützt vom zarten Ledergeruch. Das Spectre Folio fühlt sich fast zu hochwertig an, denn wenn man den Laptop einschaltet, begrüßt einen die farbenfrohe Oberfläche von Microsoft Windows – und wirkt im Vergleich zur Hardware fast etwas billig. Unser einziger richtiger Kritikpunkt an der Verarbeitung ist das Scharnier auf halber Höhe des Displays, mit dem man das Gerät von einem reinen Laptop in ein Tablet verwandeln kann. Klappt man das Folio nämlich zu energisch auf, kann es sein, dass das Scharnier nachgibt und man den frei schwingenden Bildschirm in Händen hält. Weiß man darüber Bescheid, geschieht dies aber kaum noch.

Genügend Leistung fürs Büro

Die Leistung hat HP für Büroanforderungen angemessen berechnet. Das dünne Design wäre mit stärkeren Komponenten auch kaum noch leise zu kühlen gewesen, zudem hätte die Akkuleistung darunter gelitten. So versieht der sparsame Core-Y-Prozessor von Intel stundenlang seinen Dienst, ohne nach einer Steckdose zu verlangen. Acht bis 16 Gigabyte RAM sind für mehrere Anwendungen genug, aber viele Programme bringt man auf dem 13,3-Zoll-Display mit 1920 mal 1080 Pixel nicht unter, allerdings gibt es eine 4K-Version gegen 150 Euro Aufpreis. Die Standard-Festplatte verfügt über 256 Gigabyte Speicher, bis zu zwei Terabyte können verbaut werden.

Fazit

HP hat mit dem Spectre Folio einen edlen Business-Laptop im Programm, der seine tolle Hülle mit sinnvoller Ausstattung wie einem Touch-Stift und drei USB-C-Ports ergänzt und dank sparsamer Hardware den ganzen Tag lang durchhält. Mit einem Einstiegspreis von 1700 Euro wird das Gerät seinem Luxusanspruch allerdings auch finanziell gerecht.

Artikel von

Leander Bruckbög

Redakteur Technik

Leander Bruckbög
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