Lade Inhalte...

Web

Facebook manipulierte die Nachrichten von Freunden

30. Juni 2014 00:04 Uhr

Facebook
Facebook

Für eine Studie über Emotionen in Netzwerken wurden bei 690.000 Nutzern die Einträge vorgefiltert.

Facebook hat für eine Studie die Auswahl der Einträge von einigen Hunderttausend Nutzern im Nachrichtenstrom manipuliert. Diese Vorgangsweise wird im Internet derzeit heftig diskutiert und kritisiert. Bei dem Experiment sollte erforscht werden, wie sich positive und negative Emotionen in Netzwerken ausbreiten.

Entsprechend wurden für Nutzer die Einträge ihrer Facebook-Freunde vorgefiltert. Die Autoren der kürzlich veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluss, dass Menschen, die mehr positive Nachrichten sahen, etwa eher dazu neigten, auch selbst Einträge mit positivem Inhalt zu veröffentlichen – und umgekehrt.

Insgesamt wurden im Jänner 2012 für eine Woche die Nachrichten von knapp 690.000 Nutzern der englischsprachigen Facebook-Version manipuliert.

Es wurden laut Studie mehr als drei Millionen Einträge von einer Software ausgewertet, die per Wortanalyse die Emotion zuordnete. Das brachte neben Kritik an der ethischen Seite des Experiments auch Zweifel an der Aussagekraft der Studie:

So verwies das Psychologie-Blog "Psych Central" auf Schwierigkeiten der verwendeten Software, die Stimmung eines Eintrags nur anhand einzelner Wörter zuzuordnen. Von Facebook gab es zunächst keine Reaktion.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

5  Kommentare expand_more 5  Kommentare expand_less