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Society & Mode

Lugner hat Opernballgast gefunden

14. Februar 2020 11:29 Uhr

Richard Lugners Opernball-Gast: Ornella Muti 

WIEN. Richard Lugner hat doch noch einen Gast für den Wiener Opernball am 20. Februar gefunden.

Nach der Absage der Skilegende Lindsey Vonn wird der Baumeister nun von der italienischen Schauspielerin Ornella Muti begleitet. "Wir haben eine fixe Zusage. Aus meiner Sicht ist sie ein toller Gast", sagte Lugner.

Die Suche nach einem geeigneten Ersatz gestaltete sich für Lugner heuer ausgesprochen schwierig, denn die ursprünglich vorgesehen Begleitung - offenbar eine amerikanische Schauspielerin - erwies sich selbst für den Baumeister als zu kompliziert. Die ursprünglich geplante Pressekonferenz am Donnerstag, bei der der Baumeister ihren Namen präsentieren wollte, ließ sie zwei Minuten vor Beginn via Telefon platzen, da sie sich "übergangen" gefühlt hatte. "So geht das einfach nicht", sagte Lugner.

"Irgendwann reicht es"

Nachdem sich die weiteren Verhandlungen ebenfalls als sehr schwierig entpuppt hatten, zog Lugner schließlich die Reißleine und brach die Gespräche ab. "Sie wäre zwar toll gewesen, aber irgendwann reicht es", sagte der Baumeister. Der Ersatz war aber schnell gefunden: "Wir haben nun Ornella Muti als neuen attraktiven Gast für den heurigen Opernball und eine fixe Zusage", meinte Lugner.

Mit Muti hat Lugner jedenfalls eine der schönsten Schauspielerinnen Europas an seiner Seite. Ihr Geheimnis? "An erster Stelle steht lieben und geliebt werden", sagte Muti einst in einem Interview. Ansonsten: Diät, Buddhismus und Meditieren.

 Um die Liebe drehen sich auch viele ihrer Filme. In einem ihrer ersten und auch berühmtesten Streifen, "Die letzte Frau", verdreht sie als Erzieherin Gerard Depardieu so den Kopf, dass der sich am Ende selbst kastriert. Das Werk von Regisseur Marco Ferreri war Mitte der 1970er-Jahre ein Riesenskandal.

In "Der gezähmte Widerspenstige" bringt sie den muffeligen Adriano Celentano um den Verstand. Ein Klassiker ist die Szene, in der Muti im strömenden Regen vor der Tür steht und zunächst vergebens bei Celentano um Einlass bettelt. Mit dem legendären italienischen Sänger und Schauspieler drehte Muti in den 1980er-Jahren viele Komödien.

Trotz ihrer Schönheit konnte die Schauspielerin mit dem Mädchennamen Francesca Romana Rivelli , die 1955 als Tochter eine Estin und eines Italieners in Rom geboren wurde, im Gegensatz zu Sophia Loren nie wirklich Fuß in Hollywood fassen. Filme wie "Oscar - Vom Regen in die Traufe" (1991) mit Sylvester Stallone wurden nie zu großen Hits. Zuletzt hatte sie eine kleinere Rolle in "To Rome with Love" von Woody Allen.

In ihrem Privatleben ging es hoch her. Mit 19 wurde sie schwanger. "Meine erste Tochter bekam ich ohne Ehemann. Aber anstatt sie abzutreiben, habe ich mich für sie entschieden. Naike ist eines der größten Geschenke, die mir das Leben bescherte", sagte Muti später. Zwei Ehen hielten nicht, zwei weitere Kinder folgten. "Liebe ist doch das Wichtigste im Leben. Jede Art der Liebe. Gegenüber der Welt, den Kindern oder die Liebe für und vom eigenen Mann."

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