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Society & Mode

Promis lassen sich mit Faceapp um Jahrzehnte altern

Von nachrichten.at/apa   18. Juli 2019 11:37 Uhr

US-Komiker Kevin Hart

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Bild 1/24 Bildergalerie: Runzel-App lässt Promis altern

Privatpersonen sowie Promis lassen sich für die FaceApp begeistern, die dem Nutzer eine gealterte Version von sich selbst präsentiert. Doch Skeptiker verweisen auf den fragwürdigen Datenschutz.

Der Hype um die gesichtsveränderte "FaceApp" geht weiter. Bekannte Stars wie der kanadische Rapper Drake oder der US-Komiker Kevin Hart hatten sich kürzlich mit dieser speziellen App auf öffentlich geteilten Fotos um Jahrzehnte älter gemacht.

Sänger Ross Antony (45) postete am Mittwoch auf Instagram ein bearbeitetes Bild von sich mit seinem Kollegen Giovanni Zarrella (41) um Jahrzehnte gealtert und schrieb dazu: "Hey Giovanni Zarrella - wir in 40 Jahren, immer noch auf Promotour". Dazu verwies er auf "FaceApp".

Die Gesichts-App probierten unter anderem auch der deutsche DJ Felix Jaehn, sein französischer Kollege David Guetta, Sänger Charlie Puth, Kollege Sam Smith und Rapperin Iggy Azalea aus. Bekannte Sportler sind inzwischen ebenfalls auf den "FaceApp"-Geschmack gekommen, zum Beispiel Motorsportler Ken Roczen, Bahnradfahrer Robert Förstemann und die Fußballer von Hertha BSC. Auch die österreichischen Ski-Herren und die ATP-Tennisspieler haben sich einer optischen Alterung unterzogen. Manche Prominente wie Heidi Klum, Dieter Bohlen und Torsten Frings wurden von Medien wie "Bild" und "Sportbuzzer" um etliche Jahre älter gezeigt.

FaceApp als Vermittler einer ernsten Botschaft

Einige Nutzer verwenden die App nicht nur für spaßige Fotos von sich selbst, sondern nutzen den Trend, um auf eine wichtige Botschaft aufmerksam zu machen. Sie stellen Aufnahmen der Erde ins Internet, wie sie möglicherweise in der Zukunft aussehen könnte.

Die Erde in 50 Jahren?

 

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Datenschutz fragwürdig

Für die Manipulation der Gesichtszüge kommt den Entwicklern zufolge eine künstliche Intelligenz zum Einsatz, die bestimmte Merkmale erkennt und verfremdet. Die Computerzeitschrift "Chip" warnte, dass die Bilder zunächst auf einen Server geladen werden und nicht klar sei, ob diese dort gespeichert würden.

Der US-Demokrat Chuck Schumer geht jetzt soagr so weit, die Bundespolizei FBI zu einer Untersuchung der populären Smartphone-Applikation FaceApp aufzufordern. Die von Russland aus betriebene App könne wegen ihres Umgangs mit persönlichen Daten ein nationales Sicherheitsrisiko sowie eine Gefahr für Millionen US-Bürger darstellen, schrieb Schumer am Mittwoch auf Twitter.

Die Nutzer müssten dem in St. Petersburg ansässigen Unternehmen uneingeschränkten und unwiderruflichen Zugriff auf ihre persönlichen Fotos und Daten gewähren, schrieb Schumer. Dies könne dazu führen, dass die Bilder künftig öffentlich und privat ohne die Zustimmung der Nutzer gebraucht würden. Dass die Betreiberfirma ihren Sitz in Russland habe, werfe die Frage auf, ob Daten von US-Bürgern an Dritte oder möglicherweise an ausländische Regierungen weitergegeben würden.

"Es wäre zutiefst beunruhigend, wenn die sensiblen persönlichen Informationen von US-Bürgern einer feindlichen ausländischen Macht zur Verfügung gestellt würden, die aktiv an Cyber-Angriffen gegen die Vereinigten Staaten beteiligt ist", schrieb Schumer weiter. Das FBI müsse deshalb untersuchen, ob Daten von US-Bürgern in die Hände der russischen Regierung oder ihr nahe stehenden Stellen gelangten.

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