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Motornachrichten

VW plant eigenes Akku-Werk in Salzgitter

18. Mai 2019 00:04 Uhr

VW plant eigenes Akku-Werk in Salzgitter
Herbert Diess

SALZGITTER. Der VW-Konzern will beim Einstieg in die Batteriezellfertigung in Salzgitter zunächst mit einigen Hundert Mitarbeitern starten.

"Wir streben erst mal eine Kapazität von größer als 10 Gigawattstunden in einer ersten Ausbaustufe an, und wir rechnen damit, dass wir damit eine Beschäftigung von 700 Mitarbeitern erzielen", sagte VW-Einkaufsvorstand Stefan Sommer vor der VW-Hauptversammlung in Berlin. Derzeit beschäftigt der Konzern in der Stadt 7000 Mitarbeiter und baut dort vorwiegend Verbrennermotoren.

"Salzgitter ist ein Standort, wo wir schon heute etwa 200 Forscher und Entwickler mit dem Thema Batteriezelle beschäftigen, und ist deshalb auch ein natürlicher Standort für weitere Investitionen in eine Zellfabrik", sagte Konzernchef Herbert Diess am Dienstag. Im Jahr 2025 werde Volkswagen einen Gesamtbedarf von 150 Gigawattstunden an Batterien allein für die in Europa geplante Produktion von Elektroautos haben, sagte Sommer. Davon sei längst noch nicht alles im Umfeld vergeben. "Insofern haben wir auch die Möglichkeiten, da Wachstum zu schaffen."

Produktionsstart 2023

"Wir rechnen damit, dass wir Ende 2022 beziehungsweise 2023 so weit sind, dass wir die Produktion dort starten können", sagte Sommer. Für den Standort Salzgitter hätten einige Bedingungen den Ausschlag gegeben. "Wir sind nah dran an unserer Entwicklung, auch nah dran an den Fahrzeugwerken, die wir für Elektromobilität vorsehen." Angaben zum angepeilten Partner wollte VW weiterhin nicht machen.

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