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Tesla erkauft sich Zulassungen mit Kampfpreisen – Gewinne mit Chargern

Von OÖN, 16. August 2023, 10:11 Uhr
Tesla erkauft sich Zulassungen mit Kampfpreisen – Gewinne mit Chargern
Ferdinand Dudenhöffer Bild: CAR Center

WIEN. Elon Musk wirbelt die Automärkte der Welt durcheinander.

Elon Musk ist bekannt für seine teils genialen, teils brutalen Schachzüge. Aktuell freut sich der Südafrikaner über 466.000 Fahrzeugauslieferungen im zweiten Quartal 2023. Dies bedeutet ein Absatz-Plus von zehn Prozent gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres. Im Vergleich zum Zeitraum Juli bis September 2022 konnte der Milliardär die Verkaufszahlen gar um 35 Prozent steigern.

Marge sank bei Tesla drastisch

Allerdings: Musk verkauft seine Modelle zu Kampfpreisen, sagt der deutsche Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. "Die operative Marge lag im dritten Quartal 2022 noch bei 17,2 Prozent, im zweiten Quartal dieses Jahres waren’s nur noch 9,6 Prozent", sagt Dudenhöffer. Seine Vermutung: "Der Rückgang der Marge im reinen Fahrzeuggeschäft dürfte dabei noch größer sein, denn Tesla verdient mittlerweile auch mit dem Supercharger-Netz und den Services Geld."

Wie brutal der "Preiskrieg" (O-Ton Dudenhöffer) inzwischen ist, dokumentieren die Durchschnittspreise der Tesla-Modelle, die von 57.331 US-Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres auf 45.626 US-Dollar im Vergleichszeitraum 2023 gesunken sind. Kurzum: Tesla setzt mehr Autos ab bei gleichzeitigem Umsatzrückgang. Dudenhöffer errechnete, dass Musk diese Preismanöver 3,2 Milliarden US-Dollar (2,9 Milliarden Euro) gekostet hätten.

Trotzdem sei die "Kriegskasse" des US-Autoherstellers noch prall gefüllt, sagt der deutsche Autoexperte. Musk könne ohne Probleme weitere Preissenkungen durchführen, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Ob Tesla auf Dauer den chinesischen Konkurrenten BYD hinter sich lassen kann, bezweifeln Analysten. Die Chinesen haben die US-Amerikaner beim Absatz schon überholt: Im ersten Halbjahr setzte Tesla 890.000 Fahrzeuge ab, BYD hingegen 1,256 Millionen. Allerdings darf sich Musk über die weit höhere Marge freuen, doch der Abstand schmilzt.

Fazit: Es scheint ein Rennen am Elektroautomarkt zwischen Tesla und BYD zu werden. Vielleicht ähnlich zu Hase und Igel, und BYD scheint der Igel zu sein. (heb)

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6  Kommentare
6  Kommentare
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kpader (11.506 Kommentare)
am 16.08.2023 12:42

Kein Tesla und kein BYD!

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transalp (10.534 Kommentare)
am 16.08.2023 10:44

So ein Tesla kommt mir niemals in die Garage.
Ich kaufe doch kein Produkt von diesen, meines Erachtens, durchgeknallten Milliardär..
Auch ein chinesisches Auto kommt nicht in Frage!

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betterthantherest (35.412 Kommentare)
am 16.08.2023 10:28

die Elektroautos entwickeln sich zum Ladenhüter.

wie VW berichtet ist die Nachfrage von Privatkunden annähernd null.

Gründe dafür gibt es mehr als genug.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.620 Kommentare)
am 16.08.2023 11:13

Ich würde schon aus Prinzip VW keinen Umsatz zukommen lassen.
Sollte ich aber jemals das Bedürfnis nach einer Karre verspüren, wird diese garantiert elektrisch!

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transalp (10.534 Kommentare)
am 16.08.2023 15:01

Elektrisch?
Wenn Sie das tun, beweisen Sie bloß, dass Sie den umtriebigen Atom-und E-Auto- Lobbyisten auch auf den Leim gegangen sind...
Nochmals: "Batterie-Autos" sind
Derzeit NICHT nachhaltig!
Und der dafür erzeugte Strom u.a. aus Kernspaltung schon gar nicht.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.620 Kommentare)
am 17.08.2023 10:56

Können Sie Ihren - ach so ethisch, moralisch einwandfrei und umweltfreundlich produzierten - Sprudel auch selber am Dach erzeugen?
Was haben die Verbrenner-Lobbyisten bei Ihnen angerichtet!

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