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Motornachrichten

Kleine Retuschen und stärkere Motoren für den SUV-Senkrechtstarter

Von Carsten Hebestreit   19. Dezember 2018 00:04 Uhr

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Bild 1/28 Bildergalerie: Der neue Renault Kadjar (Facelift)

Renault machte für den Kadjar die Benziner (Partikelfilter) und Diesel (SCR-Kat) sauberer.

Der Erfolg lässt sich in den Zulassungsstatistiken ablesen. Seit dem Start 2015 verkaufte Renault vom Kadjar 450.000 Stück in 50 Ländern. Ein Top-Ergebnis. Nach nur drei Jahren stand aber schon ein zartes Facelift an, wobei die Franzosen offensichtlich den Umstieg auf die WLTP-Norm zum Anlass für die Erneuerung des Topsellers nahmen. Denn die Retuschen fielen sehr sanft aus, dafür wurde die komplette Motorenpalette kräftig überarbeitet.

Markanterer Kühlergrill

Auffälligste Design-Neuerung sind der breitere, kräftigere Kühlergrill, der in der Ausstattung Intense mit Chrom eingefasst wird, sowie die Voll-LED-Scheinwerfertechnik und die LED-Heckleuchten. Der Franzose zeigt Selbstbewusstsein. Apropos Chrom: Im Innenraum umrandete Renault Schalter, Luftauslässe, Lenkradelemente mit Chromleisten. Mehr Seitenhalt versprechen die komfortableren Sitze, die nun auch mit Alcantara-Bezug erhältlich sind.

Sieben Zoll misst der Touchscreen, über den das R-Link-Infotainment-System der zweiten Generation steuerbar ist. Apples CarPlay und Android Auto sind mit an Bord. Die Klimaautomatik lässt sich nun vereinfacht über drei Drehregler steuern.

Die größte Änderung vermeldet Renault von den Motoren, die allesamt an Leistung und Effizienz zulegten und dank SCR-Kat (Diesel) bzw. Rußpartikelfilter (Benziner) die 6d-Temp-Abgasnorm erfüllen.

Mit Mercedes entwickelte Renault den TCe140, dessen Hubraum von 1,2 auf 1,3 Liter vergrößert wurde und nun 140 statt 130 PS leistet. Um fünf PS bzw. zehn Nm mehr erzeugt der dCi 115, der zudem auf Knopfdruck (Boost-Funktion) kurzfristig um 25 Nm und fünf PS zulegen kann – für Überholvorgänge. Einen starken Eindruck hinterließ auf den ersten OÖN-Testkilometern der dCi150. Gegenüber dem Vorgänger produziert der 1,7-Liter-Vierzylinder um 20 PS mehr. Das durchzugsstarke Aggregat treibt die Allrad-Variante an (6-Gang-Schaltgetriebe).

Die Benziner ähneln in puncto Fahreigenschaften den kräftigen Diesel. Der 1,3-Liter-TCe produziert 140 oder 160 PS. Die stärkere Variante hinterließ einen (durchzugs-)starken Eindruck. Die Kombination mit der 7-Gang-EDC-Automatik verdient sich das Prädikat "Empfehlenswert".

Erhältlich sind die Fronttriebler ab Jänner 2019 ab 22.890 Euro, die Allrad-Variante (150-Diesel-PS) kommt kurz danach.

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