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Ford Ranger Raptor: In den Kleidern des großen Bruders

Von Beatrix Hiller-Keckeis 18. Mai 2019 00:04 Uhr

Ford Ranger Raptor: In den Kleidern des großen Bruders
Spielerisch über Sanddünen: Ford Ranger Raptor

WIEN. Die US-Amerikaner legten eine Top-Version des Ranger auf, die allzeit bereit ist, sich auf Schotter und Sand zu beweisen.

Der SUV-Boom beschert auch den Pick-ups einen Höhenflug. Diese Kleinlaster haben sich über den gewerblichen Einsatz hinaus zu modischen Freizeit-Vehikeln gemausert, mit jeder Menge Pkw-Komfort. Die Neuzulassungen kraxelten von 3500 auf 5000 Fahrzeuge pro Jahr hinauf, wobei zehn Marken um Marktanteile rittern. Klassenprimus ist Ford mit dem Ranger, von dem die US-Amerikaner 1399 Einheiten absetzten.

Der Ranger ist nach klassischem Baumuster konstruiert: Leiterrahmen, Heckantrieb mit zuschaltbarem Allradantrieb. Auf Wunsch kommt der kleine Bruder des F150 mit Einzel- oder Doppelkabinen, mit Ledermöblierung und Dreier-Bank im Fond. Die Luxus-Version trägt den Beinamen Raptor. Schon der mehr als fünf Meter lange Ranger selbst hatte sich einem Downsizing unterziehen müssen. Statt einem 2,2-Liter-Vierzylinder und einem 3,2-Liter-Fünfzylinder erzeugt nun ein Zweiliter-Reihenvierer den Vortrieb. Der leistet je nach Aufladung (Mono- oder Biturbo) 130, 170 oder 213 PS und kann entweder mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder zehnstufiger Wandlerautomatik geordert werden.

Der Ranger wurde optisch und technisch in der hauseigenen Performance-Abteilung zum "Raubvogel" ("Raptor") verwandelt. Das bringt zum Beispiel mehr Bodenfreiheit (nun 28 Zentimeter) und eine erhöhte Wattiefe von 85 Zentimetern.

Rote 12-Uhr-Markierung

Die Performance-Herkunft ist unübersehbar: Die 12-Uhr-Position am Leder-Lenkrad ist rot markiert. Infotainment (8-Zoll-Touchscreen), Navi und Co. sind serienmäßig an Bord. Die Hardware inkludiert auch Chassis-Verstärkung, Stahl-Unterfahrschutz, aufwändige Hinterachsfederung, innenbelüftete Scheibenbremsen an allen Rädern, 17-Zoll-Alus mit Off-road-Pneus, Hinterachs-Sperrdifferenzial (100 Prozent), Anhängerkupplung (maximale Zuglast: 2500 Kilogramm) und Ladeflächen-Rollo. Dazu kommen nebst elektronisch gesteuerten Untersetzungen sechs Fahrmodi.

Was ein Raptor leisten kann, demonstrierte Ford in der marokkanischen Sahara: Diese Region hat Verkehrswege aller Art zu bieten, von feinem Asphalt über grobes Geröll und scharfkantige Felsen bis zu pulvrigem Sand. Das alles inhaliert der Raptor mit lässiger Gelassenheit, besonders die Dünen-Sektion. Auch wenn der Motor akustisch manchmal etwas angestrengt wirkt, an Vortriebsbereitschaft mangelt’s nicht und die Automatik kommt stets in die richtigen Gänge.

Hierzulande fehlt’s an Sanddünen, doch wird der neue Top-Ranger wohl auch souverän mit Schnee umgehen können.

Österreich-Marktstart ist im Juli. Der Preis: ab 60.810 Euro (inklusive Steuern und Abgaben)

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