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Motornachrichten

Entsorger fordern Regelung für E-Auto-Batterien

13. Februar 2021 00:04 Uhr

WIEN. Die EU arbeitet an Bestimmungen, doch bisher liegt nichts Konkretes auf dem Tisch.

Wie werden elektrisch betriebene Fahrzeuge sicher und fachmännisch entsorgt und recycelt? Diese Frage stellt der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB). Und fordert die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Elektro-Altfahrzeugen (E-AFZ). Anfang 2020 wurde mit den E-Auto-Herstellern und -Importeuren vereinbart, dass von den heimischen Shredderbetrieben Elektro-Altfahrzeuge nur ohne Antriebsbatterie übernommen werden. Experten in Fachwerkstätten entfernen deshalb nun die Batterien, und die leeren E-AFZ werden zur weiteren Verwertung an die Shredderbetriebe übergeben. Diese Übergangslösung reicht aber angesichts der steigenden Verkaufszahlen von E-Fahrzeugen und Hybridfahrzeugen nicht aus, sagt der VOEB.

"Wir brauchen rasch einheitliche Standards für eine fachmännische, sichere und nachhaltige Entsorgung von Elektro-Altfahrzeugen", betont Walter Kletzmayr von der ARGE Shredder. Die EU arbeitet an einer Novellierung der Batterie-Verordnung. Demnach sollen die Akkus künftig wie die Autos selbst typisiert werden und die Herkunft der Bestandteile zertifiziert werden. So soll jede einzelne Batterie von der Produktion bis hin zur Entsorgung erfasst werden. Das Ziel ist, eine 100-prozentige Sammelquote zu erreichen. Bis dahin dauert’s noch.

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