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Motornachrichten

Die Auferstehung

Von Carsten Hebestreit  12. Juni 2021 00:04 Uhr

Die Auferstehung
DS9: Französischer Luxus ab 53.750 Euro

WIEN. Die DS9-Limousine erinnert mit ihrer souveränen Fahrcharakteristik an die geniale Namensgeberin.

Die ungehemmte Schwärmerei der DS-Leute klang irgendwie unglaubwürdig. Marketing-Geschwätz, so der Verdacht. Daher: Selbst reinsetzen und fahren! Und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht. Haben die DS-Leute etwa doch nicht geflunkert?

Der Fahrersitz obsiegt im Vergleich mit dem eigenen Wohnzimmerfauteuil. Feinstes, weinrotes Leder erweist sich doch geschmeidiger als blauer, grober Stoff. Und die elektrische Verstellmöglichkeit ist das Herz-Ass: der Trumpf!

Die DS-typische Raute zieht sich wie ein roter Faden durch das Cockpit-Display, die Schalter und Knöpfe, das Armaturenbrett, das Infotainment-System, die Analog-Uhr und, und, und... Das Faible für das Markenzeichen der Luxus-Manufaktur ist unübersehbar.

Zuerst 225, dann 360 PS

Nicht nur beim gediegenen Design fahren die Pariser eigene Wege. Im Hochglanzprospekt ist nur ein Plug-in-Hybrid zu finden: 225 PS Systemleistung, Frontantrieb und 55 Kilometer elektrische Reichweite. Später folgt das Flaggschiff: ein Allrad mit 360 PS. "Das Gros der Kunden wird sich für die 360-PS-Version entscheiden", sagt DS-Österreich-Chef Antonio Asaro.

Und dies, obwohl schon die 225-PS-Variante auf den ersten OÖN-Testkilometern in Kombination mit der exzellenten Achtgang-Automatik einen starken Eindruck hinterließ.

Das große Plus verdient der Franzose freilich mit dem außergewöhnlich leisen Innenraum, der von der Außenwelt entkoppelt scheint. Der Fahrtwind gleitet kaum hörbar vorbei, die Abrollgeräusche sind wahrnehmbar – in weiter Entfernung. Kurzum: Die "Göttin", die Ur-DS und damit die Namensgeberin der Citroen-Luxusmarke, ist auferstanden – zumindest beim Geräusch-Thema.

Im 360-PS-DS9 kümmern sich die beiden E-Motoren (110 PS vorne, 113 PS hinten) um mächtig Dampf aus dem Stand. Fünf Fahrmodi – darunter 4WD und Sport – verändern die Charakteristik deutlich. Ein Griff zum Wahl-Schalter ist folglich sinnvoll. Die Allrad-Version wird Anfang nächsten Jahres in Österreich erwartet.

Preislich startet der DS9 bei 53.750 Euro.

Artikel von

Carsten Hebestreit

Redakteur Motor

Carsten Hebestreit
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