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Der Startknopf für die elektrisierte Zukunft ist in Genf gedrückt worden

09. März 2019

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Bild 1/85 Bildergalerie: Die OÖN am Genfer Autosalon 2019

Trotz des Hypes um die E-Mobilität zeigen Hersteller aber auch starke Verbrenner.

Lange angekündigt, jetzt ist sie da: die E-Mobilität. Auf dem 89. Automobilsalon in Genf (bis 17. März) machen die Hersteller Ernst mit E-Autos, die heuer bzw. nächstes Jahr auf den Markt kommen. Wie der Honda e-Prototype, die e-tron-Reihe von Audi, Seats el-Born oder Skodas Vision iV.

Im Sog reiner E-Antriebe erleben Plug-in-Hybride einen Aufschwung. Audi lässt bald den Q5, den A6, A7 und A8 bis zu 40 Kilometer weit rein elektrisch fahren, BMW bringt den X3e, Jeep den e-Compass und den e-Renegade, Kia den Niro und Mercedes den GLC als Plug-in-Hybrid. Elektrische Reichweite? Bald bis zu 100 Kilometer!

Und trotzdem stehen in Genf auch Autos, die ohne Elektrifizierung unterwegs sind. Wie der Clio von Renault. Oder der Skoda Kamiq und der Mazda CX-30.

Video: Trends beim Genfer Autosalon

Sonderstellung für den 208er

Eine Sonderstellung nimmt die fünfte Generation des Peugeot 208 ein, der ab Herbst mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner (75, 100 und 130 PS) und einem 1,5-Liter-Diesel (100 PS) erhältlich ist. Ab 2020 düst der Franzose auch mit einem E-Antrieb durchs Land: wie der Konzernbruder DS3 (ab Oktober erhältlich) mit 136 PS und 340 Kilometer Reichweite (WLTP).

Aufgebaut auf der leichteren, vibrationsärmeren CMP-Plattform (Common Modular Platform), leuchten am Heck die Drei-Krallen-Rücklichter und vorne Voll-LED-Scheinwerfer (optional). Das iCockpit kommt in Kombination mit einem fünf, sieben oder zehn Zoll großen Touchscreen. Mit an Bord sind unzählige Assistenzsysteme wie der Adaptive Tempomat (ACC), der Aktive Spurhalteassistent etc.

Drei Benziner (75, 100 und 130 PS) und zwei Diesel (85 und 115 PS) sind für den neuen Renault Clio lieferbar. 4,05 Meter lang, fasst der Kofferraum nun 391 Liter. Auffällig ist der 9,3-Zoll-Touchscreen in der Mitte. Marktstart ist im September.

Der Startknopf für die elektrisierte Zukunft ist in Genf gedrückt worden
Nach Kodiaq, Karoq nun der dritte Skoda-SUV: der Kamiq

Exakt gleich lang wie der Yeti – 4,24 Meter – ist der neue City-SUV Skoda Kamiq (Inuit für "perfekt angegossen"). Auf der Extra-Liste stehen das Virtual Cockpit und der bis zu 10,2 Zoll große Touchscreen. Skoda-typisch ist das enorme Raumangebot innen. Der Tscheche kommt im Herbst.

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