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Dies ist die Geschichte des Raumschiffs Q8

Von Carsten Hebestreit   28. Juli 2018 00:04 Uhr

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Bild 1/21 Bildergalerie: Der neue Audi Q8

Audi stößt mit dem coupéhaften SUV in neue Dimensionen vor – Sportlicher und breiter als der Q7 – Drei riesige Displays als Steuerzentrale – 39 Fahrerassistenzsysteme.

Wir sind spät dran", gibt der Audi-Sprecher beim OÖN-Besuch in Ingolstadt unumwunden zu. Vor zehn Jahren überraschte BMW mit dem X6. Einem SUV-Coupé, das breit und mächtig alles niederwalzte, was sich dem Münchner in den Weg stellte. Auch Kritiker, die mit dem wuchtigen Wagen vorab aber auch gar nichts anfangen konnten. Der X6 wurde allen Unkenrufen zum Trotz ein Riesen-Erfolg. Mercedes zog mit dem GLE-Coupé nach. Und Audi? Die Ingolstädter ließen viel Wasser die Donau hinunterfließen. Bis heute. Im August, also nach besagten zehn Jahren, rollt der Q8 zu den österreichischen Händlern. Breit und mächtig wie einst der X6.

Kürzer, flacher, dynamischer

Das neue Flaggschiff basiert auf der Q7-Plattform, ist aber sieben Zentimeter kürzer als der Konzernbruder. Trotzdem hat es Audi geschafft, die Dachlinie dynamischer zu ziehen. Flacher, mit einem Knick vor der C-Säule legt die Kontur die optische Basis für den coupéhaften Aufbau. Und unten? Da dominieren hinten die Wölbungen oberhalb der bis zu 22 Zoll großen Räder. Die "Muskeln des Q8", sagt ein Designer. Offroad-Designelemente wie der schwarze Streifen entlang der Unterkante erzeugen die typische SUV-Optik.

Dies ist die Geschichte des Raumschiffs Q8
3D-LED-Heckleuchten

Im Innenraum hegt und pflegt Audi die Oberklasse. "Da kann man nicht meckern!" Dieses höchste Lob, das Deutsche machen können, hat sich der Q8 verdient. Die neueste Version des MMI-Infotainmentsystems inklusive Virtual Cockpit sowie zwei Touchscreens (8,6 und 10,1 Zoll) im Armaturenbrett ergeben eine Kommandozentrale, die Captain James T. Kirk wohl richtig neidisch gemacht hätte. Logisch aufgebaut, lassen sich Navi, Medien, Telefon, Klima usw. ohne Vorkenntnisse bedienen. Selbst die Anordnung der Bedien-Kacheln kann watscheneinfach geändert werden.

39 Fahrerassistenzsysteme – darunter der Abstandstempomat (ACC), 360-Grad-Kamera, Trailer Assist etc. – sind auf Wunsch mit an Bord, das Smartphone dient als Schlüssel.

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Die drei Displays ergeben die Q8-Kommandozentrale.

Der Abstand zum Boden misst im Alltag 23,8 Zentimeter, bei Bedarf kann der Q8 um fünf Zentimeter angehoben bzw. um vier Zentimeter abgesenkt werden.

Der Audi Q8 ist ab August erhältlich und startet preislich bei 88.400 Euro.

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Audi Q8: Der Antrieb

Zwei Motoren stehen ab dem Start im August zur Auswahl: Der Turbodiesel 50 TDI leistet 286 PS, der Benziner 55 TFSI 340 PS. Ab Anfang 2019 schieben die Ingolstädter noch den 45 TDI mit 231 PS nach.
Alle Antriebe sind mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System ausgestattet, das 0,7 Liter Sprit pro 100 Kilometer spart, sagt Audi.
Nimmt der Lenker den Fuß vom Gaspedal, „segelt“ der Q8. Das heißt: Motor und Räder werden entkoppelt. Dies funktioniert zwischen 55 und 160 km/h.
Anhänger dürfen bis zu 750 (ungebremst) bzw. 3500 Kilogramm (gebremst) wiegen. Beim Rückwärtsfahren hilft der optionale Trailer-Assist.
Der Kofferraum schluckt zwischen 605 und 1775 Liter Ladung.

 

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