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E-Mobilität

Ford lässt den Strom fließen

30. April 2019 00:04 Uhr

Ford lässt den Strom fließen
Das erste Ford-Modell mit Benzin-, Diesel- und drei Hybrid-Antrieben: Der Kuga kommt im Frühjahr 2020.

Die US-Amerikaner hielten sich in Sachen E-Mobilität lange bedeckt, jetzt lüftete der Hersteller den Vorhang und kündigte 16 elektrifizierte Modelle an.

Immer wieder hatte Ford E-Modelle auf Autoshows präsentiert, doch in Fahrt kamen die Stromer nie. Zuletzt hielten sich die US-Amerikaner mit Ankündigungen zu elektrifizierten Varianten eisern zurück: "Kein Kommentar!" Erst vor wenigen Tage lüftete Ford den Vorhang. In den nächsten Jahren rollen 16 elektrifizierte Modelle auf den europäischen Markt – Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid- sowie reine E-Fahrzeuge.

Die neue Ära leitete der Mondeo Hybrid ein. Der 2,0-Liter-4-Zylinder-Benziner arbeitet nach dem Atkinson-Prinzip und produziert gemeinsam mit dem E-Motor 138 kW (187 PS). Der Lithium-Ionen-Akku speichert 1,4 kWh Strom. Durch das Hybrid-System sinkt der Spritverbrauch auf 4,4 Liter (Traveller) bzw. 4,2 Liter Super (viertürige Limousine). CO2-Emission: 101 bzw. 96 g/km. Der Hybrid-Mondeo ist bereits erhältlich – ab 31.650 Euro.

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Der Mondeo Hybrid ist bereits erhältlich: ab 31.650 Euro.

Alle Antriebe für den Kuga

Ein Tausendsassa in Sachen E-Mobilität wird der neue Kuga sein, dessen dritte Generation im Frühjahr 2020 auf den Markt kommt und nicht nur als Benziner und Diesel angeboten wird, sondern auch als Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid-Version. Das Plug-in-Modell beispielsweise wird von einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (Atkinson-Prinzip) und einem E-Motor angetrieben. Als Systemleistung nennt Ford 166 kW (225 PS). Der Lithium-Ionen-Akku kann 14,4 kWh speichern. Das reicht für 50 elektrische Kilometer.

150-PS-Diesel mit Mild Hybrid

Das Mild-Hybrid-System (48 Volt) wiederum arbeitet im 150 PS starken 2,0-Liter-EcoBlue-Turbodiesel. Der Verbrauch, so errechnete Ford, wird bei 5,0 Liter Diesel liegen. CO2-Emission: 132 g/km. Ende 2020 kommt der Kuga mit Voll-Hybrid: Wie beim Plug-in-Modell treibt der 2,5-Liter-Benziner die Hybrid-Variante an. Verbrauch: 5,6 Liter Super.

Bei der parallel geschalteten Hybrid-Architektur des Ford Explorer kann die volle Systemleistung beider Motoren (Benziner und Elektro) gleichzeitig abgerufen werden. Dies zahlt sich zum Beispiel beim Ziehen schwerer Anhänger unter schwierigen Bedingungen aus. Das Hybrid-System besteht aus einem 257 kW (350 PS) starken EcoBoost-V6-Turbobenziner mit 3,0 Liter Hubraum und einem Elektromotor mit 74 kW (100 PS). Die Systemleistung beträgt 331 kW (450 PS), die elektrische Reichweite 40 Kilometer, wobei der Lithium-Ionen-Akku 13,1 kWh Strom aufnehmen kann.

Transit fährt immer elektrisch

Die Vorderräder des Transit Custom PHEV (ab 2021) werden ausschließlich vom Elektromotor angetrieben, der von einem 13,6 kWh großen Lithium-Ionen-Akku gespeist wird. Der 1,0-Liter-Benzinmotor hat keinerlei mechanische Verbindung zu den Antriebsrädern (Frontantrieb), sondern dient allein dem Aufladen des Akkus. Rein elektrisch soll der Transit 50 Kilometer schaffen, im Benzin-Betrieb sind’s 500 Kilometer.

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Mild Hybrid: Ford Fiesta

Der Fiesta und der Focus kommen mit der Mild-Hybrid-Technologie. Dabei ersetzt ein riemengetriebener Starter-Generator (Belt-driven Integrated Starter/Generator) die konventionelle Lichtmaschine.

Noch keinen Namen hat das reine E-Modell von Ford, das laut WLTP-Norm 600 Kilometer Reichweite hat und 2020 kommt. (heb)

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