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Autofrühling

Nach zwei Regentagen lachte die Sonne über dem 49. Linzer Autofrühling

18. März 2019 00:04 Uhr

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Bild 1/28 Bildergalerie: Rundgang beim 49. Autofrühling in Linz

LINZ. Zufriedene Gesichter überall: 31.000 Besucher strömten in das Design Center.

"Draußen herrscht ein Prachtwetter, und trotzdem strömen die Besucher in Massen herein. Unglaublich!" Gerhard Dallinger, der Präsident des Ausstellungsvereines der Linzer Automobilhändler, konnte Sonntagnachmittag seine Freude über die drei Autofrühling-Tage nicht verbergen. Zwei Tage Regen, dann, am Sonntag, herrlicher Sonnenschein – insgesamt kamen 31.000 Besucher. "Ein Spitzenergebnis!"

"Der Autofrühling hat wieder einmal gezeigt, wie emotional das Thema Auto ist", sagt der Sprecher der Mega-Veranstaltung, Ernest Wipplinger. "Das merken wir auch bei den Gesprächen mit den Besuchern." Die Stimmung unter der Glaskuppel des Design Centers war gut bis sehr gut, bestätigten Autohändler im OÖN-Gespräch. "Wir hatten kaum Prospektsammler", sagte ein Verkäufer. "Im Gegenteil, es kamen viele interessierte Besucher." Eine Beobachtung, die auch Dallinger und Wipplinger bestätigen. "Wir haben keinerlei Zurückhaltung bemerkt", so der Autofrühling-Sprecher.

Video: Autofrühling: e-Mobilität vs. Verbrenner

Ein Trend, der Freude verbreitet, ist die Zusammensetzung des Publikums. "Es kommen wieder mehr junge Menschen", sagt Wipplinger. "Vor drei Jahren hatten wir diesbezüglich einen Tiefpunkt erreicht. Damals hatten wir überlegt, wie wir den Autofrühling für jüngere Besucher attraktiver machen können", sagt der Autohaus-Besitzer. Doch nun bemerken die Veranstalter eine Trendumkehr. Über die Gründe wird spekuliert. "Möglicherweise ziehen die E-Mobilität und die Digitalisierung bei den Jungen mehr."

OÖN-TV: E-Mobilität beim Autofrühling

Tatsächlich stieg das Interesse an den Stromern. BMW i3, Renault Zoé und all die anderen E-Modelle waren vor allem am sonnigen Sonntag auf dem Freigelände umlagert. "Die Anfragen zu E-Autos und Plug-in-Fahrzeugen waren deutlich mehr als noch im Vorjahr", bestätigt dann auch Dallinger. Wobei Wipplinger relativiert: "Das Hauptinteresse galt aber immer noch den Verbrennern." Weil auch Dieselfahrverbote kein Thema mehr waren, nahm auch die Akzeptanz des Selbstzünder-Antriebs wieder zu.

Ein anderer Trend ließ sich ebenfalls beobachten: Nicht die Modelle mit der teuersten Ausstattung gefielen, sondern jene Varianten, die leistbar erschienen. Wipplinger: "Die Leute hatten einen Bammel, sich in die teuren Fahrzeuge hineinzusetzen."

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