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Autofrühling

In Linz beginnt der Frühling schon eine Woche früher

15. März 2019 00:04 Uhr

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Bild 1/28 Bildergalerie: Rundgang beim 49. Autofrühling in Linz

LINZ. Im Design Center startet heute Oberösterreichs größte Automesse.

Gebrummt hat es im Linzer Design Center schon gestern. Zwischen den 300 Neuwagen, die Aufstellung genommen haben, um mit den Besuchern heute in den langersehnten Frühling zu starten. Der Lärm kam nicht von deren Motoren, sondern von den fleißigen Mitarbeitern, die dem 49. Linzer Autofrühling mit Staubsauger, Besen und Putztuch zum gewohnten Glanz verhalfen. Die Bühne steht nun bereit, nur der Vorhang muss noch fallen.

Das wird heute, 11 Uhr, passieren. Bevor Besucher aber die Tür zu Oberösterreichs größter Automesse öffnen, werden sie bereits "abgefangen". Von den Elektro-Modellen, die vor dem Design Center parken. Vom Jaguar I-Pace über den Hyundai Kona bis hin zum Kia Niro. Aber auch im Inneren des Design Centers wird es für Autofans spannend. 18 Linzer Autohändler sind dort bis Sonntag, 17. März, vertreten. Die Bandbreite ihrer Neuwagen ist groß: vom Renault Twizy um 9810 Euro bis zum Mercedes AMG GT 4-Türer um 252.777 Euro.

Wer nicht nur schauen möchte, kann auch hören: Edith Grünseis-Pacher und ihr Club Mobil geben über Fahrsicherheitstrainings und Tauglichkeitsprüfungen für Menschen mit Handicaps und ältere Autofahrer Auskunft. Und mit ein bisschen Glück steigen Sie in ein neues Auto ein: Am OÖN-Stand wird ein Ford Focus verlost.

Video: OÖN-Motorredakteur Carsten Hebestreit stellt seine am Linzer Autofrühling ausgestellten Top3-Modelle aus beiden Kategorien vor.

 

Die eigene Saunarunde als Autofrühling-Gradmesser

Wie erfolgreich wird der kommende Autofrühling sein? Diese Murmeltier-Frage stellt sich natürlich auch der Präsident von Oberösterreichs größter und wichtigster Automesse, Gerhard Dallinger. Der 79-Jährige erzählt dann gerne von seiner Saunarunde. "Ist das Griss um die Freikarten groß, wird’s ein guter Autofrühling", sagt Dallinger. Heuer sind die Gratis-Tickets übrigens sehr begehrt. "Ein gutes Zeichen", so Dallinger.

Als Gradmesser fungiert da auch der VIP-Abend, zu dem der Autofrühling-Vorstand traditionell am Vorabend der Messe-Eröffnung lädt. "Viele Anrufer haben noch um weitere Tickets gebeten", sagt der 79-Jährige. Auch ein gutes Zeichen.

Jung-Pensionist Josef Thurnhofer ("Erstmals ohne Krawatte!") schaute ebenso vorbei wie sein Nachfolger als ÖAMTC-Landesdirektor, Harald Großauer. ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Harruk und Asfinag-Fuhrpark-Chef Alexander Dallinger verfolgten die Eröffnungszeremonie wie auch Mazda-Österreich-Chef Heimo Egger und Toyota Austria-Geschäftsführer Heiko Twellmann. Aus Salzburg reiste der CEO der Pappas Holding, Peter Modelhart, an. Nach getaner Vorbereitung durfte der Autofrühling-Vorstand – neben Gerhard Dallinger noch Ernest Wipplinger, Michael Schmidt und Bernd Kirisits – den Abend ruhig genießen.

In seiner Begrüßungsrede schielte Gerhard Dallinger prompt zum Automobilsalon nach Genf. "Im Unterschied zu den Vorjahren zeigten die Hersteller dort serienreife E-Autos bzw. Studien, die bald serienreif sind", sagte der 79-Jährige. Diesem elektrisierenden Trend könne sich auch der Autofrühling nicht verschließen. Darum parken vor dem Design Center die wichtigsten E-Modelle. Auf ein Thema wies Dallinger noch hin: das ausbaufähige Ladenetz. "Der Zustand und die Qualität des Ladenetzes ist mitentscheidend für die Ausbreitung der E-Mobilität."

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