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E-Autos knackten 10.000er-Marke

13.März 2017

E-Autos knackten 10.000er-Marke
Österreich fördert den Kauf eines E-Autos mit 4000 Euro

Elektroautos erfreuen sich in Österreich steigender Beliebtheit – wenn auch auf relativ niedrigem Niveau: Seit Anfang März fahren zwischen Neusiedler- und Bodensee erstmals mehr als 10.000 reine Elektroautos. Zum Vergleich: Die 1000er-Grenze wurde im Jänner 2012 geknackt – und in den vergangenen drei Jahren hat sich der Bestand an Elektroautos verdreifacht.

Jedes fünfte E-Auto hat übrigens ein niederösterreichisches Kennzeichen. Den höchsten Anteil an Elektroautos am Pkw-Bestand weist Vorarlberg mit 0,4 Prozent auf.

Die Zahl der Neuzulassungen dürfte heuer weiter anziehen, da die Anschaffung eines Elektroautos oder eines Pkw mit Brennstoffzelle seit 1. März (Stichtag der Gültigkeit ist bereits der 1. Jänner 2017) mit 4000 Euro pro Fahrzeug gefördert wird. Für Plug-in-Hybride gibt es 1500 Euro. Elektrofahrräder und E-Mopeds bekommen 375 Euro Zuschuss. Unterstützt wird weiters die Errichtung von privater Ladeinfrastruktur mit 200 Euro pro Box. Öffentlich zugängliche Stationen erhalten bis zu 10.000 Euro pro Stück.

Grüne Taferl für E-Autos

Ab April 2017 gibt es für Elektroautos dann Nummerntafeln mit grünen Schriftzügen, die mit einigen Vorteilen verbunden sein sollen.

Auch die Akzeptanz für E-Autos steigt, wie eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt: Demnach können sich 49 Prozent der befragten Österreicher einen Kauf grundsätzlich vorstellen, 16 Prozent geben an, bereits als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto kaufen zu wollen.

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