Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Wohnungsmieten legten zu Jahresbeginn weiter zu

Von nachrichten.at/apa, 12. Juni 2024, 12:02 Uhr
Wohnung Symbolbild
(Symbolbild) Bild: Wolfgang Filser

WIEN. Die durchschnittlichen Wohnungsmieten inklusive Betriebskosten sind im ersten Quartal 2024 weiter gestiegen.

 Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Kosten um 6,6 Prozent auf 9,7 Euro pro Quadratmeter, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vorquartal stiegen sie um 2,1 Prozent. Ohne Betriebskosten lag die Durchschnittsmiete bei 7,3 Euro pro Quadratmeter, um 2,8 Prozent mehr als im Vorquartal.

Der Anstieg der Wohnkosten ist zwar "bereits seit einem Dreivierteljahr schwächer als in den Quartalen davor, der Anstieg zum Vorjahr ist aber weiterhin doppelt so hoch wie vor dem starken Inflationsschub", sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Zudem liege der Anstieg der Durchschnittsmieten über der allgemeinen Inflationsrate, die im ersten Quartal zwischen 4,1 und 4,5 Prozent lag.

Im ersten Quartal lag eine Durchschnittsmiete bei 643,7 Euro pro Wohnung, wovon durchschnittlich 161,7 Euro oder 2,5 Euro pro Quadratmeter auf die Betriebskosten entfielen. Diese Mietkosten beziehen sich hochgerechnet auf 1,77 Millionen Hauptmietwohnungen in Österreich.

Gemeindewohnungen hatten höchste Betriebskosten

Die höchsten Betriebskosten hatten Gemeindewohnungen mit durchschnittlich 163,3 Euro pro Wohnung bzw. 2,7 Euro pro Quadratmeter. Die zweithöchsten Betriebskosten hatten die Mieterinnen und Mieter privater Wohnungen mit durchschnittlich 161,7 Euro pro Wohnung bzw. 2,5 Euro pro Quadratmeter, die niedrigsten Genossenschaftswohnungen mit durchschnittlich 160,3 Euro pro Wohnung bzw. 2,3 Euro pro Quadratmeter.

Im Bundesländervergleich sind die durchschnittlichen Betriebskosten pro Quadratmeter in Mehrparteienhäusern in Salzburg mit 2,8 Euro und in Wien mit 2,6 Euro am höchsten. Die niedrigsten Betriebskosten haben Wohnungen in Kärnten mit 2,1 Euro pro Quadratmeter und im Burgenland mit 1,9 Euro pro Quadratmeter.

Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut wies in einer Aussendung darauf hin, dass 84 Prozent aller Mieteinnahmen an das reichste Fünftel der Haushalte fließen würden. "Der private österreichische Mietmarkt fungiert so als Umverteilungsmaschine von unten nach oben", monierte Momentum-Ökonom Leonard Jüngling. Das Momentum Institut fordert, dass Mieten nur zu einem gewissen Prozentsatz steigen und befristete Mietverträge nur in Ausnahmefällen möglich sein sollen.

mehr aus Chronik

Leiche in Wiener Hotel - Verdächtiger (33) wurde festgenommen

Felssturz nahe der Stockeralm am Großvenediger - "Gäste wurden eingestaubt"

"Jugendliche Helden": Burschen fanden vermissten 88-Jährigen

ÖBB-Tauerntunnel wird ab November für 8 Monate gesperrt

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen