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Chronik

Wiener Häftling: "Was ist eine Welt ohne Eismarillenknödel?"

Von nachrichten.at/apa   28. September 2021 16:15 Uhr

JUSTIZANSTALT JOSEFSTADT
Eigentlich sind Handys im Strafvollzug verboten. Aber im Sommer twitterte ein Häftling über den Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt Josefstadt.

WIEN. Der seit Sommer scheinbar aus der Justizanstalt (JA) Josefstadt twitternde Häftling dürfte entlassen worden sein. "1. Weg: Tichy Eis. Was ist eine Welt ohne Eismarillenknödel?", meinte er in einem Tweet. Zuvor berichtete er seit August detailliert vom Gefängnisalltag.

Für den späten Montagnachmittag kündete der Mann hinter dem Account zunächst eine "persönliche Erklärung" an, die dann nicht folgte. Am Dienstag ließ er dann mit einem Bild von einem Gehsteig aufhorchen: "Hallo Welt!" Und: "Wie schön so ein dreckiger, nasser Asphalt sein kann." Er ließ auch wissen: "Kein Freigänger, kein Ausgang, kein Urlaub. Entlassen."

Wer hinter dem Account steckt, ist unklar. Das Justizministerium ging nicht davon aus, dass derjenige, der sich hinter dem Profil "Inside JA Josefstadt" verbirgt, auch aktuell in Justizanstalt Josefstadt einsaß. Am Ende hatte der Account mehr als 7.600 Follower.

Ein Zuwiderhandeln gegen das Handy-Verbot im Gefängnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die dafür vorgesehenen Strafen reichen vom Verweis über Beschränkungen oder Entziehung von Vergünstigungen sowie weiterer Rechte bis hin zu Geldstrafen oder Hausarrest.

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