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Chronik

Theaterrollen gegen Sex? Zivilprozess wurde vertagt

16. März 2019 00:04 Uhr

INNSBRUCK/ERL. Künstlerischer Leiter verklagte Sängerin.

Der Zivilprozess des ehemaligen künstlerischen Leiters der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn, gegen die Künstlerin Julia Oesch ist am Freitag am Landesgericht Innsbruck vertagt worden.

Kuhn hatte die Künstlerin auf Unterlassung und Widerruf geklagt, nachdem sie öffentlich behauptet hatte, dass Kuhn die Vergabe von Rollen an sie von sexuellen Gegenleistungen abhängig gemacht habe. Weder Oesch noch Kuhn waren zu der Verhandlung erschienen. Der ehemalige Intendant hatte sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen lassen. Oesch habe ein wichtiges, nicht verschiebbares Vorstellungsgespräch, brachte ihr Anwalt Markus Orgler als Entschuldigung vor.

Ein von der Richterin angestrebter Vergleich scheiterte. "Frau Oesch hat gesagt, was sie gesagt hat", sagte Orgler. Der Prozess wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Sowohl Kuhn als auch Oesch sollen dann einvernommen werden.

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