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Chronik

Soldaten sollen Illegale gegen Geld nach Österreich gelassen haben

Von nachrichten.at/apa   28. April 2021 19:56 Uhr

Die Milizsoldaten waren zumindest an zwei Grenzübergängen im Nordburgenland eingesetzt, so der Verdacht

EISENSTADT. Zumindest drei Soldaten des Bundesheers stehen im Verdacht, im laufenden Assistenzeinsatz im Burgenland mehreren Personen die Einreise nach Österreich gewährt zu haben, obwohl diese über keine gültigen Papiere verfügt haben.

Im Gegenzug sollen sie Geld von den Fahrern erhalten haben. Die Behörden ermitteln, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Die Milizsoldaten waren zumindest an zwei Grenzübergängen im Nordburgenland eingesetzt, hieß es. Der Verdacht sei durch die Militärpolizei festgestellt worden. Seit Mittwochmittag liefen die heeresinternen Untersuchungen.

Laut Verteidigungsministerium wurde auch das Landeskriminalamt Burgenland informiert, es erhebe den Sachverhalt. Es seien "alle notwendigen internen Maßnahmen" eingeleitet worden. Zur Einvernahme weiterer Soldaten werde die Militärpolizei beigezogen. Die Befragungen dauerten noch an, wurde erklärt.

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