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Chronik

Rekordanstieg: Mehr als 3.600 neue Corona-Fälle in Österreich

Von nachrichten.at/apa   24. Oktober 2020 13:40 Uhr

Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Überblick

WIEN. Mit 3.614 neuen Corona-Fällen innerhalb von 24 Stunden in Österreich ist die Zahl der aktiven Fälle in Österreich erstmals seit Ausbruch der Pandemie auf mehr als 20.000 angewachsen. In Oberösterreich gab es am Samstag außerdem zwei weitere Todesfälle zu beklagen.

Die Zahl der aktiven Fälle erreichte am Samstag einen Höchststand von 20.273, wie aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium (Stand 9.30 Uhr) hervorgeht. Derzeit befinden sich 1.177 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, das ist ein Zuwachs von mehr als 100 Personen - 175 der Erkrankten sind auf Intensivstationen.

Aus Wien wurden 970 neue Fälle vermeldet, wobei aus der Bundeshauptstadt selbst im Gegensatz zu den Ministerien "nur" 777 positiv Getestete gemeldet worden sind, dafür wurden hier die 615 Fälle von Freitag auf den bisherigen Rekordwert von 808 nachkorrigiert.

Aus Oberösterreich wurden am Samstag unterdessen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet - mehr dazu lesen Sie hier.

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Wien: 970
  • Niederösterreich: 715
  • Oberösterreich: 662
  • Tirol: 400
  • Steiermark: 339
  • Salzburg: 235
  • Vorarlberg: 108
  • Burgenland: 101
  • Kärnten: 84

Contact Tracing in Vorarlberg gesichert

Steigende Corona-Fallzahlen haben im Fall von Vorarlberg auch zu einer Contact-Tracing-Debatte geführt, deren Wogen sich am Samstagnachmittag wieder glätteten. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sieht die Nachverfolgung und Absonderung der engen Kontakte nach Corona-Infektionen in Vorarlberg weiterhin gesichert. Die vom Land tags zuvor gemeldete Einschränkung des Contact Tracing wertete Anschober in einer Aussendung am Samstag als "Missverständnis". Denn reduziert werde nur die über die Vorschriften hinausgehende direkte Befragung von K1- und K2-Kontaktpersonen.

AGES-Epidemiologin Daniela Schmid betonte zuvor im Ö1-Mittagsjournal, dass eine Reduktion des Contact Tracing keine Option sei. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen sei evidenzbasiert die effektivste Maßnahme gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2. Personelle Ressourcen wären zudem vorhanden. Wer das Contact Tracing aufgibt, gibt auch die Kontrolle über die Epidemie auf, sagte Schmid bereits am Freitag bei der Pressekonferenz zur Ampelschaltung. Eine Erhebung der APA in den Bundesländern ergab auch, dass die Nachverfolgung der Kontaktpersonen zwar schwieriger würde, diese jedoch weiterhin betrieben werde.

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