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Chronik

Nach zwei Jahren Stillstand: Skigebiet Gaissau-Hintersee geht wieder in Betrieb

Von nachrichten.at/apa   14. Januar 2021 17:25 Uhr

Die wichtigsten Pistenregeln
Symbolbild

KRISPL/HINTERSEE. Nach zwei Jahren Stillstand wird das Salzburger Skigebiet Gaissau-Hintersee am kommenden Samstag wieder aufsperren.

Das kündigten die beiden neuen Eigentümer und Geschäftsführer, Bernhard Eibl und Berthold Lindner, am Donnerstag in einer Aussendung an. Frau Holle hat es möglich gemacht, es liegt genug Schnee auf den Pisten.

Das Familien-Ausflugsziel ist vor allem bei Wintersportlern aus Oberösterreich und der Umgebung der Stadt Salzburg sehr beliebt. Doch mehrmals erreichte die Fans der kleinen Skischaukel die Hiobsbotschaft, das Skigebiet stehe vor dem Aus, auch nachdem die beiden neuen Betreiber das Skigebiet aus einem Konkursverfahren über das Vermögen der damals mehrheitlich in chinesischem Besitz befindlichen "Gaissauer Bergbahn GmbH" übernommenen hatten. Zunächst scheiterten die Verhandlungen vor allem mit einem Grundbesitzer. Schließlich konnten die Differenzen beigelegt und alle notwendigen Verträge für eine Wiederbelebung des Liftbetriebes unterzeichnet werden.

Keine Gondelbahnen

"Wir sind bereit, bald wieder zahlreiche Gäste in unserem Familienskigebiet begrüßen zu dürfen" zeigten sich die Geschäftsführer erfreut. "Corona-Sicherheit hat dabei oberste Priorität" betonte Rechtsanwalt Lindner. "Da wir keine Gondelbahnen haben und in den Wartebereichen durch unser Sicherheitskonzept auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände achten, ist bei uns ein ungetrübtes Skifahrerlebnis möglich."

Mit 30 Pistenkilometern auf Naturschnee, drei offenen Sesselliften und fünf Schleppern sei das Skigebiet vor allem bei Familien beliebt, wurde betont. Kurze Anfahrtswege ermöglichten auch ein Skifahren zur Erholung zwischendurch. Gaissau-Hintersee habe immer schon einen sehr hohen Anteil von 85 Prozent Tagesgästen verzeichnet. Daher ist ein vorzeitiges Saisonende laut den Geschäftsführern nicht notwendig. "Solange Gäste kommen und Schnee liegt, halten wir offen", zeigte sich Transportunternehmer Eibl optimistisch.

Ziel: Skifahren soll erschwinglich sein

Als besonderes "Startzuckerl" seien Saisonkarten nochmals zum Vorverkaufspreis erhältlich. Familien würden von zusätzlichen attraktiven Preisvorteilen profitieren. Der Skipass für das zweite Kind koste nur die Hälfte und ab dem dritten Kind werde ein kostenloser Skipass ausgestellt. Kinder unter sechs Jahren fahren in Begleitung der Eltern gratis. "Skifahren wurde in den letzten Jahren für viele Familien unerschwinglich. Wir wollen mit unserer Preisgestaltung ein bewusstes Zeichen setzen, dass der Skisport auch künftig für jedermann zugänglich ist", erklärte Eibl.

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