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Chronik

Mord in Innsbruck: Sohn gestand, seinen Vater getötet zu haben

Von nachrichten.at/apa   22. September 2022 11:40 Uhr

TIROL: 63-J?HRIGER IN INNSBRUCK GET?TET, SOHN TATVERD?CHTIG
Der Tatort in Innsbruck

INNSBRUCK. Ein 63-Jähriger wurde am Mittwochabend von der Polizei tot in seiner Wohnung im Stadtteil Hötting gefunden.

Der Österreicher wies Schnittverletzungen auf. Wenig später wurde der Sohn des Mannes bei der Polizeiinspektion am Flughafen vorstellig und teilte mit, einen Mord begangen zu haben. Der 38-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Konkrete weitere Angaben machte der Tatverdächtige aber nicht. Somit liege derzeit auch noch kein klassisches Geständnis vor, betonte der stellvertretende Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes, Gert Hofmann, gegenüber der APA. Der Mann habe sich nach seiner Aussage bei der Polizeiinspektion "stoisch" verhalten. Ob er am Donnerstag erneut befragt werden kann, sei offen.

Unterdessen wartet man auf das Ergebnis der Obduktion, das noch am Donnerstag feststehen soll. Dieses soll auch Aufschluss über den genauen Tathergang geben. Die Polizei war von Verwandten des Opfers zur Wohnung gerufen worden, weil ein Unglücksfall befürchtet worden war. Sie hatten zu Mittag letztmalig Kontakt mit dem 63-Jährigen. Mit Hilfe der Feuerwehr gelang es den Beamten, über den Balkon die Räumlichkeiten zu betreten, wo die Leiche entdeckt wurde.

Versuchter Mord: 24-Jähriger festgenommen

Am Mittwochabend war es zu einer weiteren Bluttat in Innsbruck gekommen. Ein 24-Jähriger soll versucht haben, seine Freundin mit einem Messer zu töten. Der Mann attackierte die 29-Jährige laut Polizei mit einem Küchenmesser und fügte ihr mehrere Stichverletzungen im Bereich des Thorax und Unterbauches zu. Der mutmaßliche Täter flüchtete zuerst und wurde gegen 22.00 Uhr bei einer Fahndung in der Maria-Theresien-Straße festgenommen. Die Frau schwebt nicht in Lebensgefahr. Die 29-Jährige schaffte es noch, nach der Attacke auf die Straße zu flüchten - anschließend brach sie dort zusammen. Sie wurde von Passanten erstversorgt, die auch die Rettungskette in Gang setzten.

Die Tatwaffe wurde in der Wohnung des Opfers im Stadtteil Saggen entdeckt, hieß es weiter. Der 24-jährige Mann aus Libyen befindet sich nun in Polizeigewahrsam. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Verdachts des versuchten Mordes, eine Einvernahme soll am Donnerstag stattfinden.

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