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Chronik

Meteorologen erwarten Schneefall - der Winter kommt

Von nachrichten.at/apa   25. November 2021 13:56 Uhr

WIEN. Am Wochenende und zu Beginn der neuen Woche wird es winterlich mit Schneefall bis in tiefe Lagen.

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) besteht auch Glatteisgefahr. Der Schnellstraßenbetreiber Asfinag appellierte an Verkehrsteilnehmende, nur mit Winterausrüstung unterwegs zu sein.

In weiten Landesteilen prägt am Freitag laut ZAMG ein mehrschichtiger Wolkenschirm eines Adriatiefs den Wettercharakter. Dazu kommt es zunächst vor allem im Süden, bald jedoch in der gesamten Osthälfte zu mäßigen bis starken Niederschlägen, oft in Form von Schnee bis in tiefere oder auch ganz tiefe Lagen. Vereinzelt besteht bis zum Vormittag auch noch die Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen oder Schneeregen. In abgeschwächter Form betrifft das Niederschlagsereignis auch Vorarlberg und Nordtirol. Der Wind kommt hauptsächlich aus West bis Nordwest, besonders am Alpenostrand frischt er kurzzeitig mäßig auf. In der Früh liegen die Temperaturen bei minus drei bis plus drei Grad, am Tag maximal bei minus ein bis plus fünf Grad.

Samstag wird bewölkt

Viele Wolken trüben am Samstag in den meisten Landesteilen den Himmel. Sonnige Wolkenlücken gibt es am ehesten entlang der Alpennordseite zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Niederschlagsanfällig sind hingegen vor allem der Süden und Südwesten, gegen Abend auch Vorarlberg und Nordtirol. Die Schneefallgrenze schwankt räumlich und zeitlich recht stark und bewegt sich dabei zwischen tiefen Lagen und rund 1.000 Meter Seehöhe. Bis auf einzelne Föhnschneisen an der Alpennordseite weht der bodennahe Wind meist nur schwach bis mäßig, am ehesten aus Ost bis Süd. Nach Frühtemperaturen von minus drei bis plus zwei Grad, zeigt das Thermometer am Tag höchstens circa ein bis fünf Grad.

Am Sonntag kalt

Ein Tiefdrucksystem verlagert sich am Sonntag in der ersten Tageshälfte ostwärts, damit gelangt der Ostalpenraum an dessen Rückseite neuerlich in einen Schwall kalter Luft von Nordwesten her. Dabei klingen Schneefall und Schneeregen am Vormittag vorübergehend überall ab und die Sonne kommt zum Vorschein. Der Störungseinfluss bleibt in Teilen Österreichs erhalten und bringt am Nachmittag in der Westhälfte etwas Schneefall und im Südosten Schneeregen. Im Donauraum lebt der Wind aus westlichen Richtungen auf. Mit Frühtemperaturen von minus fünf bis plus ein Grad und Tageshöchstwerten von minus ein bis plus sechs Grad im Südosten bleibt es kalt.

Schneefall am Montag

An der Rückseite eines abziehenden Tiefs mit Zentrum über Weißrussland gelangt am Montag der Ostalpenraum in eine anhaltend kalte Nordwestströmung. Damit ist es alpennordseitig stark bewölkt mit Schneefall, der zwischen dem Bregenzerwald und dem Pinzgau ergiebig ausfällt. Östlich davon sind nur einzelne Schneeschauer zu erwarten. Im Osten und Süden bleibt es tagsüber zumeist niederschlagsfrei und vielfach sonnig. Außer im Süden bläst kalter Wind aus West. Die Frühtemperaturen betragen je nach Wind minus neun bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus zwei bis plus vier Grad.

Der weitere Trend

Der Ostalpenraum verbleibt am Dienstag in einer nordwestlichen Strömung, am Boden nimmt der Luftdruck von Westen her wieder etwas zu. Damit ist es verbreitet stark bewölkt, im Norden durchgehend bedeckt und nur ganz im Süden gibt es zeitweise Aufhellungen. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes schneit es, dabei steigt von Westen her die Schneefallgrenze allmählich wieder auf etwa 1.000 Meter an. Im Südosten und Osten ist es zumeist niederschlagsfrei. Außer im Süden bläst lebhafter Westwind. Minus fünf bis null Grad zeigt das Thermometer in der Früh, im Süden mit strengem Frost sogar bis minus 13 Grad. Am Tag sind maximal minus drei bis plus fünf Grad, so die ZAMG-Prognose.

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