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Chronik

Mehr als zwei Millionen Österreicher erhielten erste Impfung

Von nachrichten.at/apa   08. Mai 2021 12:52 Uhr

Auch unter den Landeshauptleuten steigt die Durchimpfungsrate: Am Samstag erhielt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) seine erste Teilimpfung,. Tags zuvor war der Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) geimpft worden.

WIEN. Mehr als zwei Millionen Österreicher haben bis jetzt die erste Corona-Impfung erhalten. In Wien kam es dabei zu einer lebensgefährlichen Situation.

Bisher haben mehr als zwei Millionen Österreicher bzw. 29,4 Prozent der Bevölkerung die erste Dosis einer Corona-Impfung erhalten. Bis zum Samstag hatten 2.617.262 Impfwillige den ersten Stich bekommen. Fast eine Millionen Menschen in Österreich (946.805) sind bereits vollimmunisiert, das sind 10,6 Prozent der Bevölkerung. Am Freitag gab es laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) einen Tagesrekord mit fast 100.000 Impfungen.

Wie der Minister am Samstag über Twitter verkündete, sind am Freitag 99.317 Dosen verabreicht worden.

"Das Impftempo steigt damit kontinuierlich. Danke an alle, die in den Impfstraßen, Praxen und mobilen Teams mithelfen und danke an alle, die das Impfangebot in Anspruch nehmen", so Mückstein. Insgesamt sind bisher mehr als 3,5 Millionen Impfungen verabreicht worden. Am Samstag hat dann auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) die erste Teilimpfung erhalten.

Höchste Rate im Burgenland

Am höchsten ist laut Zahlen vom Freitag die Durchimpfungsrate (Erhalt der ersten Dosis; Anm.) im Burgenland mit 34,4 Prozent. In Tirol sind 32,8 Prozent der Bevölkerung geimpft und in Vorarlberg 32,5 Prozent. Nach Kärnten (31,5 Prozent), Oberösterreich (29,5 Prozent), Niederösterreich (28,5 Prozent), der Steiermark (28,5 Prozent) und Salzburg (27,7 Prozent) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 26,5 Prozent.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind laut Gesundheits- und Innenministerium in Österreich 1.233 Neuinfektionen hinzugekommen. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 1.366). Die Sieben-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner sank erneut gegenüber dem Vortag von 112 auf 107,5. Auch die Zahl der aktiv Erkrankten ging am Samstag um 894 Fälle auf 17.718 zurück.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 173 - dort sind die Lokale weiterhin geöffnet -, gefolgt von der Steiermark, Tirol und Oberösterreich (140, 123,8 bzw. 120,9). Wien hat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 97,3, Salzburg (94), Niederösterreich (72,3) und das Burgenland (58,1).

Einen Rückgang gab es wieder bei den Spitalspatienten. Im Krankenhaus liegen derzeit wegen einer SARS-CoV-2-Infektion 1.319 Menschen, das sind um 75 weniger als noch am Freitag gemeldet waren. 405 Patienten müssen auf Intensivstationen betreut werden. Diese Zahl sank innerhalb der vergangenen 24 Stunden um zwölf und ist innerhalb einer Woche um 79 Patienten zurückgegangen. 

630.050 positive Testungen

Mit SARS-CoV-2 angesteckt haben sich seit Pandemie-Beginn in Österreich 630.050 Menschen, von der Infektion erholt haben sich 601.958 Personen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 2.104 als wieder gesund.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 309.774 Tests (PCR- und Antigenschnell-Tests) eingemeldet. Davon waren 70.117 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 1,8 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt unter dem Schnitt der vergangenen Woche von zwei Prozent.

Lebensgefährlicher Zwischenfall in Wien

Laut Ärztekammer Wien kam es am Freitag in einer Impfbox im 21. Gemeindebezirk zu einer dramatischen Situation. Nach einer Minute im Wartebereich teilte am Freitagabend ein mit Biontech/Pfizer gegen Corona geimpfter Mann, Jahrgang 1966, mit, dass "es ihm nicht gut geht". Der Patient entwickelte akut Krampfgefühle in der rechten Hand, im rechten Fuß und im Kiefergelenk, der Blutdruck schnellte auf 168/100 hoch.

Die anwesende Ärztin erkannte die allergische Reaktion, setzte einen Venenzugang und verabreichte hochdosiertes Cortison, sowie ein Antihistaminikum und hatte für den Fall einer weiteren Verschlimmerung einen EpiPen (zur Notfallbehandlung bei allergischem Schock) in Bereitschaft. Dies ereignete sich keine zwei Minuten nach der Impfung. Durch das rasche Einschreiten der Ärztin konnte der Patient stabilisiert werden.

Nach 20 Minuten hatte sich sein Zustand dann verbessert, der Patient wurde in weiterer Folge in das KH Nord zur Beobachtung und weiteren Versorgung eingeliefert und konnte am Samstag wieder entlassen werden, berichtet die Ärztekammer Wien.

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