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Chronik

Lockdown: Frauen telefonierten länger

28. September 2021 21:14 Uhr

Lockdown: Frauen telefonierten länger
Telefonieren als Stressbewältigung (cb)

Männer und Frauen verhielten sich in dieser Zeit sehr unterschiedlich.

Frauen und Männer haben sich im ersten Lockdown 2020 sehr unterschiedlich verhalten. Das zeigt eine Studie, für die Wiener Forscher anonymisierte Mobilfunkdaten von 1,2 Millionen Personen ausgewertet haben. Demnach telefonierten Frauen in der Krise länger, während sich Männer weniger stark in ihrer Mobilität einschränken ließen.

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen verkürzte sich die tägliche durchschnittliche Aktivitätsperiode um rund eine Stunde.

Telefonate, an denen Frauen beteiligt waren, dauerten im Schnitt deutlich länger, wobei es große Unterschiede gab. Anrufe von Frauen zu Frauen dauerten vor dem Lockdown durchschnittlich knapp zwei Minuten, in den Tagen nach Verhängung des Lockdowns am 16. März 2020 waren sie bis zu mehr als vier Minuten lang (plus 140 Prozent), Anrufe von Männern bei Frauen rund doppelt so lang (plus 97 Prozent). Riefen Frauen bei Männern an, waren die Gespräche im Durchschnitt um 80 Prozent länger. Alle Klischees erfüllt wurden bei Telefonaten zwischen Männern – die verlängerten sich mit einem Plus von 66 Prozent am geringsten.

Warum, das weiß die sozialwissenschaftliche Forschung: Frauen wählen zur Stressverarbeitung seit jeher aktivere Strategien, etwa indem sie mehr mit anderen reden.

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