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Kaiseradler im Weinviertel vergiftet: Wer hat etwas gesehen?

Von nachrichten.at, 13. Juni 2024, 08:31 Uhr
Trauriger Fund eines toten Adlers: Untersuchung ergab ein Insektizid als Todesursache

STETTELDORF. Nach dem Fund eines vergifteten Kaiseradlers im Weinviertel hat BirdLife um Hinweise zur Ausforschung des Täters gebeten.

Der am 12. April auf einem Acker zwischen Stetteldorf am Wagram und der Ortschaft Inkersdorf (Bezirk Korneuburg) entdeckte Jungvogel starb einer toxikologischen Untersuchung zufolge am verbotenen Insektizid Carbofuran. Vermutet wird laut Aussendung von Donnerstag, dass das Tier vergiftetes Fleisch gegessen hat. BirdLife hat Anzeige erstattet.

Da keine offensichtliche Todesursache erkennbar war, verständigte der Finder BirdLife. Aufgrund der Umstände begutachtete eine Mitarbeiterin der Organisation den Kaiseradler an Ort und Stelle und informierte das Landeskriminalamt und den Amtstierarzt. Johannes Hohenegger, Greifvogelexperte von BirdLife Österreich: "Da der Kropf - das ist bei Vögeln ein Speicherorgan der Speiseröhre - massiv mit Fleischstücken gefüllt war, bestand der dringende Verdacht, dass das Tier aufgrund einer vergifteten Fleischmahlzeit verendet war."

"Nur die traurige Spitze des Eisbergs"

"In Österreich werden besonders viele Fälle von Wildtierkriminalität in den Niederungen des Ostens und Oberösterreichs entdeckt", sagte Hohenegger. Die heuer bekannt gewordenen Vergiftungen eines Seeadlers bei Neusiedl am See sowie eines Rotmilans bei Rechnitz im Bezirk Oberwart (beides im Burgenland) und der Abschuss eines Kaiseradlers im Marchfeld (Niederösterreich) würden neben diesem Vergiftungsfall am Wagram "die traurige Spitze des Eisbergs" darstellen.

Verdächtige Wahrnehmungen zum Vergiftungsfall am Wagram wurden an den Journaldienst des Landeskriminalamts (Tel.: 059 133 30 3333) erbeten.

  • Meldungen bei Verdacht auf illegale Tötung von Greifvögeln können an jede Polizeidienststelle (Notruf 133) oder an BirdLife Österreich (Tel.: 0660 869 23 27) - auch anonym - sowie meldung@wildlifecrime.at erfolgen.
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6  Kommentare
6  Kommentare
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Natscho (5.104 Kommentare)
am 13.06.2024 10:18

Warum vergiftet man so ein edles Tier? Oder überhaupt irgendeines`?

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Augustin65 (1.465 Kommentare)
am 13.06.2024 09:30

Wer wird sowas wohl machen?

Zumindest großteils....

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MaxXI (1.098 Kommentare)
am 13.06.2024 09:32

Eine hohle 🍐

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Augustin65 (1.465 Kommentare)
am 13.06.2024 11:03

....das stimmt, aber meistens eine Solche mit Futterneid.

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Hofstadler (1.385 Kommentare)
am 13.06.2024 09:28

Nachdem sich die Bestände an selten gewordenen Greifvögeln erholen, haben manche unter uns nichts anderes zu tun, als mit vergifteten Ködern deren Leben auszulöschen.
Bleibt zu hoffen, dass ihnen das Handwerk nachhaltig gelegt wird🙏

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Natscho (5.104 Kommentare)
am 13.06.2024 10:18

Die Strafen gehören auch erhöht.
Dumpfe Zerstörungswut hat keinen Platz in der Gesellschaft

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