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Chronik

Jacht in Flammen: Kroatien-Urlauber kamen Strache zu Hilfe

Von OÖN   29. Juni 2021 00:04 Uhr

Jacht in Flammen: Kroatien-Urlauber kamen Strache zu Hilfe
Brand im Motorraum breitete sich auf die ganze Jacht aus.

BIOGRAD. Politiker war an der kroatischen Küste unterwegs, als das Schiff plötzlich Feuer fing – Strache bekam gestern Okay für die Heimreise

Es hätten ein paar unbeschwerte Tage Urlaub mit der Familie in Kroatien werden sollen, doch am Sonntag endete eine Bootsfahrt für den ehemaligen FP-Obmann Heinz-Christian Strache in der Nähe von Biograd mit einer Katastrophe. Auf dem Schiff brach ein Brand aus. Zum Glück sei rasch Rettung gekommen, berichtete Strache auf seiner Facebook-Seite.

"Mit meinen großen Kindern und zwei befreundeten Familien (7 Personen)", schrieb der frühere Freiheitliche, sei er auf dem Boot eingeladen gewesen. Doch am Sonntagvormittag, 15 Minuten vom Heimathafen entfernt, quoll auf einmal dichter, pechschwarzer Rauch aus dem Maschinenraum.

"Der Kapitän und die Männer an Bord haben sofort versucht, mit Feuerlöschern den Rauchherd einzudämmen, die Kinder wurden in Folge aufgeweckt, die Feuerwehr wurde gerufen", teilte Strache mit. Doch leider sei die Feuerwehr erst zwei Stunden später eingetroffen. Die Bootsbesatzung hatte Glück im Unglück. Denn die Crew eines anderen Boots, das sich gerade zufällig in der Nähe befand, kam zu Hilfe. Drei Steirer aus Kapfenberg brachten die in Gefahr geratene Besatzung auf ihr Schiff, "bevor das Boot gänzlich in Flammen aufging und in Folge auch Explosionen stattfanden", heißt es in dem Facebook-Posting, das der Politiker veröffentlicht hat. "Das Notdürftigste" hätten er und seine Familie noch zusammenpacken können. "Alle Beteiligten sind froh, dass sie rechtzeitig gerettet wurden, gesund und unverletzt diesen Schock überlebt haben und so viele Urlauber vor Ort rasch geholfen haben", zeigte sich Strache dankbar.

Als Retter in der Not erwiesen sich Markus S. (53) und seine zwei Freunde Mario und Zeljko aus Kapfenberg. Die "Herrenpartie" macht gerne Bootstörns in Kroatien und war in der Nähe der 20 Meter langen Strache-Jacht.

"Plötzlich haben wir gesehen, dass es ordentlich geraucht hat", so der 53-Jährige. Er besorgte weitere Feuerlöscher und drang damit selbst in den brennenden Maschinenraum vor. "Für mich sah das aus wie ein technischer Defekt." Weil alle Löschversuche vergeblich waren, brachte das Trio Strache samt Begleitern mit dem eigenen Boot in den Hafen. Der Kapfenberger bestätigt, dass die Feuerwehr zwei Stunden brauchte. "Seahelp, der Pannendienst auf See hat klargemacht, dass sie das Boot abbrennen lassen", sagte S. der "Kleinen Zeitung". Strache lud die Helfer zu Pizza und Spaghetti in ein Restaurant ein.

In Medienberichten hieß es, dass die betroffenen Urlauber derzeit in Kroatien "festsitzen" würden, bis die Brandursache geklärt sei. Doch noch am Montag bekamen Strache und seine Begleiter das Okay, nach Österreich zurückzukehren.

U-Ausschuss: Neuer Termin

Für übermorgen, Donnerstag, wäre die Befragung Straches durch den Untersuchungsausschuss des Nationalrates geplant gewesen. Für diesen Tag hat sich Strache aber nun entschuldigt und gebeten, ihn für den nächsten Termin am 15. Juli zu laden.

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