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Chronik

Impfung aus dem Wasserhahn? "Das ist abstrus"

Von nachrichten.at   23. November 2021 16:20 Uhr

Wasserhahn
Symbolbild

WIEN. Die von Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern verbreiteten Falschmeldungen werden immer grotesker.

Kein Witz: Magistratsmitarbeiter, die sich im Kanalsystem verstecken um ahnungslose Demo-Teilnehmer mit einer Impfspritze in die Wade zu stechen, Helikopter die über der Stadt einen Sprühnebel von Pfizer-Impfstoff absetzen und zuletzt Gerüchte über mit Corona-Impfstoff versetztes Wasser in Oberösterreichs Leitungen – Tatsächlich verbreiteten sich derart abwegige Fake News via Social Media in den vergangenen Tagen in gewissen Kreisen und bewogen nun sogar Wasserlandesrat Stefan Kainender zu einer Presseaussendung.

Die Aussagen über mit Corona-Impfstoff versetztes Trinkwasser in Oberösterreich seien absolut falsch, teilte der Grüne Landesrat mit. "Das oberösterreichische Trinkwasser entspricht allerhöchster Qualität und wird von mehreren unabhängigen Untersuchungsinstituten sowie dem Landeslabor in einem Gesamtumfang von mehreren tausenden Proben pro Jahr über das gesamte Bundesland verteilt untersucht", so Kaineder am Dienstag. Die Falschmeldungen, die sich vor allem über den Messenger-Dienst Telegram verbreiteten, nannte er "abstrus, an den Haaren herbeigezogen und auf das Schärfste zurückzuweisen". 

Impfung in die Wade

Die Gerüchte, die über Soziale Medien gestreut werden, nehmen augenscheinlich immer wirrere Formen an. So verbreitete sich etwa während der Großdemonstration am Samstag in Wien die Meldung, die Stadt hätte Mitarbeiter im Kanalsystem abgesetzt, die die Protestierenden durch einen Stich in die Wade impfen sollten. Daher wurde dazu aufgerufen, Stiefel mit hohem Schaft anzuziehen. Auf Telegram wurde davor gewarnt, das Hubschrauber mit Sprühvorrichtungen über den Demonstranten kreisen würden und diese mit flüssigem Pfizer-Impfstoff besprühen würden. Es wurde dazu geraten, einen Regenschirm mitzubringen.

Auf Twitter folgte eine Welle an Spott und Hohn für die abstrusen Gerüchte, die es bald schwer machte, abzuschätzen, welche Meldungen aus der Feder von Satirikern stammten und welche tatsächlich in corona-kritischen Kreisen kursierten. 

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