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Chronik

Furzer wehrte sich gegen 500 Euro Strafe

Von nachrichten.at/apa   08. April 2021 12:41 Uhr

Polizei
(Symbolbild)

WIEN. Im Juni 2020 wurde ein Wieder zu 500 Euro Strafe verurteilt, weil er bei einer Polizeikontrolle gefurzt hatte. Nun wurde die Strafe herabgesetzt.

Nun bestätigte das Wiener Verwaltungsgericht die Strafe grundsätzlich, setzte sie allerdings deutlich herab.

Der Mann war in der Nacht mit einer Gruppe von Freunden in Wienunterwegs. Bei einer Polizeikontrolle wegen Lärmbelästigung kam es dann zu dem Vorfall. „Der Angezeigte erhob sich leicht von der Parkbank, blickte die Beamten an und ließ offenbar in voller Absicht einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab", schilderte die Polizei im Vorjahr. 

Wegen „Anstandsverletzung und Lärmerregung“ bekam der Mann eine Strafe in der Höhe von 500 Euro aufgebrummt. Die Ausrede des Mannes, dass der Furz keine Absicht war, ließ die Polizei nicht gelten.

Der Fall wanderte zum Verwaltungsgericht: Das stellte sich auf die Seite der Polizei. Ein Furz habe keinen „kommunikativen Inhalt“ und sei deshalb keine Meinungsäußerung und dementsprechend nicht vom Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt. 

Allerdings milderte das Gericht den Strafrahmen – der Wiener muss jetzt nur noch 100 Euro zahlen. Laut dem "Kurier" will der Mann das allerdings nicht auf sich sitzen lassen und mit seiner Beschwerde nun vor den Verfassungsgerichtshof gehen.

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