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Chronik

Nach Explosion in Reihenhaus im Waldviertel: Ursache offenbar geklärt

Von nachrichten.at   28. Dezember 2019 14:00 Uhr

Symbolbild

ROSENBURG. Die Explosion in einem Waldviertler Reihenhaus am Freitag in der Gemeinde Rosenburg-Mold (Bezirk Horn) ist laut Polizei nach dem Befüllen eines Feuerzeuges mit Butangas aus einem Nachfüllbehälter passiert.

Ob das Anzünden einer Zigarette in Verbindung mit ausgetretenem Gas die Ursache für die Detonation war, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner.

Was war passiert?

Jäh gestört wurde gestern die Idylle in einer Reihenhaussiedlung in der niederösterreichischen Gemeinde Rosenburg-Mold (Bezirk Horn): Gegen 11 Uhr am Vormittag kam es zu einer Explosion und einem Brand im ersten Stock eines Wohnhauses. Ein 27-jähriger Familienvater, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Obergeschoß aufhielt, wurde dabei schwer verletzt. Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 ins AKH nach Wien geflogen. Er liegt auf der Intensivstation, es bestehe keine Lebensgefahr, heißt es von dort.

Erster Stock zerstört

Die 29-jährige Mutter und das zwei Wochen alte Baby, die sich im Erdgeschoß befanden, wurden zur Kontrolle in das Universitätsklinikum Krems eingeliefert. "Die beiden hatten keine sichtbaren Verletzungen", sagt Sonja Kellner, Pressesprecherin des Roten Kreuz Niederösterreich. Auch zwei Nachbarn mussten von der Rettung betreut werden. Der erste Stock des Wohnhauses wurde bei dem Unglück schwer beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. "Es war eine heftige Detonation, bei der ein Türstück herausgerissen wurde und Sprünge an den Wänden entstanden sind", sagt Franz Resperger, Pressesprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich.

> Video: Explosion in Reihenhaus

Infolge der Explosion kam es zu einem Kleinbrand, ein herbeieilender Nachbar setzte erste Löschmaßnahmen. Dieser war durch den Knall der Detonation alarmiert worden. Die anrückenden drei Feuerwehren, die mit 40 Mann im Einsatz waren, übernahmen bei ihrem Eintreffen die Löscharbeiten: "Die Feuerwehrleute haben mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht."

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