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Chronik

Durchwachsenes Wetter in den kommenden Tagen

Von nachrichten.at/apa   21. Mai 2020 13:44 Uhr

Kaltes Wetter gefährlicher als warmes
(Symbolbild)

WIEN. Nach Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sind ab Sonntag wieder etwas kühlere Temperaturen zu erwarten.

Am Freitag zieht eingelagert in die nordwestliche Höhenströmung im Tagesverlauf eine Warmfront auf. Diese bringt nach einem recht sonnigen Tagesbeginn vor allem im Westen und später auch im Norden dichte, hohe und mittelhohe Wolkenfelder. Meist bleibt es tagsüber aber noch trocken, erst abends steigt die Regenneigung etwas an. Überwiegend sonnig verläuft der Tag hingegen im äußersten Osten und im Süden. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen liegen um sechs bis zwölf Grad, die Tageshöchsttemperaturen um 18 bis 26 Grad, mit den hohen Werten im Westen und Süden.

Am Samstag bringen Reste der nächtlichen Warmfront zunächst noch einige Wolkenfelder sowie mitunter auch leichten Regen im Nordosten. Tagsüber stellt sich aber in vielen Regionen dann nochmals recht sonniges Wetter ein. Am Nachmittag entstehen aber einerseits Quellwolken im Bergland und andererseits trifft im Westen die nächste Kaltfront mit dichten Wolken und Regen ein, auch Gewitter sind wahrscheinlich. Bis zum Abend breiten sich diese dann auch auf den Norden aus. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West, mit Gewitterzellen und Frontdurchgang frischt der Westwind am Abend und in der Nacht teils kräftig auf. Von neun bis 14 Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf 20 bis 28 Grad.

Am Sonntag halten sich tiefe Restwolken einer bereits über Nacht durchgezogenen Kaltfront an der Alpennordseite bis in den Vormittag hinein, anfangs regnet es dort noch öfter. Sonst zeigt sich bei wechselnder Bewölkung mitunter bereits wieder die Sonne, im Süden setzt sich großteils sonniges Wetter durch. Mit neuerlicher Quellwolkenbildung können im Tagesverlauf besonders an der Alpennordseite etwa von Salzburg ostwärts einzelne Regenschauer entstehen. Der Wind weht mäßig, im Norden und Osten zeitweise sehr lebhaft aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei sechs bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen meist 15 bis 23 Grad.

Am Montag scheint teilweise die Sonne, am längsten und häufigsten im Südwesten und ganz im Westen. Sonst ziehen im Tagesverlauf von Nordwesten vermehrt Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei um oder nur knapp über 2.000 Meter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand stellenweise kräftig, hauptsächlich aus nordwestlicher Richtung. Sieben bis 13 Grad hat es in der Früh, tagsüber sind es 15 bis 23 Grad.

Am Dienstag bleibt mit der auf Nord drehenden Höhenströmung und von Westen her langsam zunehmendem Hochdruckeinfluss die Zweiteilung beim Wettercharakter in Österreich aufrecht. Die sonnigsten Gebiete werden auf der Alpensüdseite und ganz im Westen erwartet. Sonst geht es recht wechselhaft und kühl weiter, dabei muss vor allem im Norden und in Nordstaulagen auch mit ein paar Regenschauern gerechnet werden. Der Nordwest- bis Nordwind bläst regional sehr lebhaft und kann dabei selbst auf die Alpensüdseite vordringen, wo sich Föhneffekte einstellen. Die Frühtemperaturen bewegen sich um sieben bis zwölf Grad, die Tageshöchstwerte sind mit etwa 14 bis 24 Grad sehr breit gestreut.

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