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Chronik

Deutschland setzt auch Kärnten auf die rote Liste

Von nachrichten.at/apa   30. Oktober 2020 10:27 Uhr

Die Grenze zu Deutschland wird wieder geöffnet
Nach Deutschland Einsreisende müssen 14 Tage in Quarantäne

WIEN. Mit Kärnten hat Deutschland am Donnerstag auch das letzte bisher davon noch verschonte Bundesland auf die rote Liste der Risikogebiete gesetzt.

Mit Kärnten hat Deutschland am Donnerstag auch das letzte bisher davon noch verschonte Bundesland auf die Rote Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Die Maßnahme tritt am Samstag um 0.00 Uhr in Kraft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Freitag mitteilte. Dann müssen aus ganz Österreich nach Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne, können diese aber mit einem negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, auch umgehen.

Zuvor hatte die "Kleine Zeitung" darüber berichtet. Deutschland nahm Österreich in den vergangenen Wochen schrittweise auf seine Rote Liste: Zuerst Wien, Vorarlberg und Tirol, dann auch Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, das Burgenland und die Steiermark. Das Kleinwalsertal und Jungholz sind weiterhin von der Einstufung ausgenommen. Bayern führte vergangene Woche auch eine Testpflicht für Berufspendler ein.

Noch keine Warnungen gegen Deutschland

Österreich hat gegen Deutschland bisher noch keine Reisewarnung ausgesprochen. Laut Homepage des Außenministeriums in Wien gilt die Sicherheitswarnstufe 4 - "von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten" - für das Nachbarland.

Neben Österreich erklärt Deutschland ab Samstag auch Italien mit Ausnahme der Region Kalabrien wegen dramatisch steigender Coronavirus-Infektionszahlen zum Corona-Risikogebiet. Mit Kroatien, Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Zypern werden zudem fünf weitere EU-Länder komplett auf die Risikoliste gesetzt.

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland in Rekordtempo aus. Das RKI als zuständige Seuchenbehörde meldete am Freitag erstmals mehr als 18.000 Neuinfektionen an einem Tag. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI 18.681 nachgewiesene Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden. Am Donnerstag waren es noch 16.774.

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