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Chronik

Corona - Erstimpfungen gehen stark zurück

Von nachrichten.at/apa   15. Juli 2021 13:57 Uhr

Symbolbild: Schutzimpfung.

ÖSTERREICH. Die Zahl der Corona-Schutzimpfungen im Land geht stark zurück. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den Erstimpfungen.

Für Mittwoch hat das Gesundheitsministerium nur 73.648 neue Impfungen gemeldet - ein Rückgang um 20.000 gegenüber der Vorwoche und fast halb so viel wie am 2. Juni, dem bisher stärksten Tag der Impfkampagne. Damals wurden an einem Tag mehr als 143.000 Menschen geimpft. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den Erstimpfungen: binnen sieben Tagen gab durchschnittlich nur knapp 17.000 "Erststiche" pro Tag.

Damit stagniert auch die Durchimpfung. Erst-Impfquoten von 80 Prozent und mehr werden bisher nur bei den über 65-Jährigen erreicht. Bei den jüngeren Altersgruppen sind erst zwischen 38 Prozent (bei den zwölf- bis 24-Jährigen) und 76 Prozent (bei den 55- bis 64-Jährigen) zumindest einmal geimpft. Bei letzteren gab es in der Vorwoche nur einen minimalen Anstieg um etwas über einen Prozentpunkt. Für über eine Million Kinder unter zwölf Jahren ist noch gar keinen Impfstoff zugelassen.

Zwar schwankt die Zahl der täglich durchgeführten Impfungen deutlich, weil an Wochenenden und an Montagen weniger geimpft wird. Durchschnittlich gab es in den letzten sieben Tagen laut APA-Berechnungen aber nur noch 64.000 Impfungen pro Tag. Zum Vergleich: bis vor einer Woche lag der Durchschnitt noch deutlich über 80.000 Impfungen täglich und vereinzelt sogar über 90.000.

Deutlich weniger Erstimpfungen: Impf-Appell an junge Bevölkerung

Der Rückgang ist zu einem Gutteil auf weniger Erstimpfungen zurückzuführen. In den vergangenen sieben Tagen gab es nur noch 16.846 Erststiche (inklusive dem Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson) und 47.000 Zweitimpfungen. Zum Vergleich: vor drei Wochen lag der Sieben-Tages-Schnitt noch bei knapp 32.000 Erstimpfungen und 51.000 Zweitstichen.

Angesichts der mittlerweile wieder stark steigenden Infektionszahlen hat die Regierung daher zuletzt vor allem die jungen Menschen zur Impfung aufgerufen. Laut Zahlen der AGES gab es in der Vorwoche die meisten Neuansteckungen in der Altersgruppe zwischen 15 und 24, mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von fast 45 Infektionen pro 100.000 Einwohnern. Das ist drei mal so hoch wie im Durchschnitt (15 Infektionen pro 100.000 Einwohner). In dieser Altersgruppe sind erst 44 Prozent zumindest einmal geimpft, im Durchschnitt aller Altersgruppe sind 57 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner geimpft.

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