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Chronik

Auch Wildvögel leiden sehr unter der brütenden Hitze

Von Ulrike Griessl 27. Juni 2019 00:04 Uhr

Auch Wildvögel leiden sehr unter der brütenden Hitze
Auch Vögel leiden unter der großen Hitze und freuen sich über jede Wasserstelle.

Vogelschützer rufen auf, Wassergefäße in Gärten aufzustellen.

Vögel schwitzen nicht, da sie keine Schweißdrüsen haben. Trotzdem müssen sie täglich Wasser aufnehmen. Vor allem Körnerfresser können dies nicht über die Nahrung kompensieren. Während der heißen Sommertage leiden sie unter dem Wassermangel. Denn die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen, Lacken oder auch Gräben sind durch die Hitze ausgetrocknet.

Damit Vögel ihren erhöhten Flüssigkeitsbedarf decken können, empfiehlt die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich, den Tieren saubere Vogeltränken anzubieten – im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon.

Vogeltränke gestalten

Auf besonderes Design legen Tiere keinen Wert, eine flache Keramikschüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein ausrangierter Suppenteller, gefüllt mit klarem Wasser, erfüllen daher den Zweck. Um verschiedene Vogelarten anzulocken, sollte die Tiefe zwischen 2,5 und 10 Zentimeter betragen. Wichtig ist auch, dass der Untergrund der Tränke rau ist, damit die Vögel nicht ausrutschen.

Richtiger Standort

Soll die Wasserstelle von den Vögeln gut angenommen werden, spielt der Standort eine große Rolle. Vögel nehmen eine Tränke nur an, wenn sie sich dort sicher fühlen. Wichtig ist daher, dass die Tränke an einem Platz steht, der für die Vögel gut einsehbar ist. Vögel sind beim Baden sehr abgelenkt und werden zu leichter Beute für anschleichende Katzen. Nahegelegene Büsche und Bäume sind daher wichtig, damit sich die Vögel bei Bedrohung schnell verstecken können.

Sauberkeit ist oberstes Gebot

Regelmäßiges Wasserwechseln und Reinigen des Wassergefäßes sind Pflicht, damit sich die gute Tat nicht ins Gegenteil verkehrt. Allzu schnell könnten sich Krankheitserreger vermehren. Zur Reinigung reichen eine Bürste und kochendes Wasser aus. Als Alternative können auch zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden, denn wenn eine Tränke 24 Stunden in der Sonne trocknet, sind mögliche Parasiten tot.

Badespaß für Vögel

Gerade bei extremer Hitze und Trockenheit bietet eine Tränke den gefiederten Gartenbewohnern zusätzlich eine willkommene Erfrischung als "Vogelbad". Ein Gartenteich mit Ufer- und Flachwasserzonen bietet aber ebenso optimale Badebedingungen.

Spatzen, Meisen und zahlreiche andere Singvögel nutzen auch gern einen Sandbadeplatz, da Sand ihnen hilft, lästige Parasiten im Gefieder loszuwerden. An einem sonnigen Platz etwas Erde entfernen und in die so entstandene Mulde feinen Sand einfüllen oder ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten. Wichtig ist auch hier alle paar Wochen den Sand auszutauschen, um Krankheitserreger zu vermeiden. 

Artikel von

Ulrike Griessl

Redakteurin Leben und Gesundheit

Ulrike Griessl
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