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Chronik

Am Samstag schneit es oberhalb von 1100 Metern

Von nachrichten.at/apa   24. September 2020 15:12 Uhr

Schnee in den Bergen (Symbolfoto)

WIEN. Zum Wochenende erwartet Österreich eine markante Wetterumstellung mit Regen, Wind und Abkühlung.

Bei Höchsttemperaturen von sechs bis zehn Grad am Samstag "regnet" es oberhalb von 1100 bis 1300 Metern Schneeflocken, prognostiziert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für Oberösterreich. Ab 1500 Metern Höhe kann sich eine geschlossene Schneedecke bilden.

Die gute Nachricht: Am Dienstag ist wieder eine Wetterbesserung in Sicht und das Tiefdruckgebiet zieht in Richtung Osten ab.

Die detaillierte Österreich-Prognose:

Eine Kaltfront sowie ein Tief im Süden bestimmen am Freitag das Wettergeschehen. Damit regnet es aus dichten Wolken verbreitet und teilweise auch kräftig. Vor allem in Kärnten, im Grazer Becken sowie am Alpenostrand und im Wiener Becken mischen sich auch Gewitter in den Niederschlag.

Bis zum Abend sinkt von Westen außerdem die Schneefallgrenze auf Lagen um 1.500 Meter Seehöhe ab. Die Sonne zeigt sich kaum, öfters lediglich im Süden und Südosten.

In Oberösterreich werden maximal 14 bis 17 Grad erwartet. Dann frischt kräftiger Westwind auf, über Mittag und am frühen Nachmittag sind kurzzeitig zwischen 50 und 70 km/h möglich. 

Unter dem Einfluss eines Tiefdruckwirbels startet der Samstag verbreitet mit dichten Wolken sowie mit Regen. Der meiste Regen fällt nördlich des Alpenhauptkamms sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 und 1.600 Meter.

Nachmittags lässt von Oberösterreich ostwärts der Niederschlag nach und die Wolkendecke beginnt aufzulockern. Weiter im Westen bleibt es aber trüb und nass. Deutlich freundlicher gestaltet sich das Wetter mit Südföhn im Süden und Südosten. Hier regnet es lediglich am Morgen noch örtlich. 

Sonne am Sonntag

Am Sonntag kreist das Tief direkt über Österreich. Dabei liegen die wetteraktiven Zonen voraussichtlich weitgehend außerhalb des Landes und streifen nur. "Schauer sind in Oberösterreich eventuell noch am Morgen dabei", so die ZAMG. Sonst sollte es weitgehend trocken bleiben. Am Nachmittag soll sich die Sonne auch häufiger zeigen, dennoch bleibt es kühl: Neun bis 13 Grad sind das höchste der Gefühle. Der kräftige Wind erreicht hierzulande Spitzen bis 50 km/h.

Am Dienstag geht es wieder bergauf

Am Montag liegt weiterhin ein großräumiges und markantes Tiefdrucksystem über Mitteleuropa. Ein zugehöriges Niederschlagsgebiet schmiegt sich von Norden her an die Alpen und bringt zeitweise Regen, der mitunter auch ergiebig ausfallen kann. Die Schneefallgrenze bewegt sich dazu zwischen 1.500 und 2.000 Meter.

Niederschläge bleiben im Osten und Süden hingegen selten und hier zeigt sich auch die Sonne gelegentlich. Große Unsicherheiten für die Prognose bestehen aber. 10 bis 13 Grad sind in Oberösterreich höchstens zu erwarten.

Das bisher wetterbestimmende Tief zieht am Dienstag ostwärts ab. Damit beruhigt sich das Wetter in Österreich. Störungsreste in Form von Wolken halten sich zwar noch gebietsweise, aber nur an der Alpennordseite ist noch Regen zu erwarten. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und bläst mäßig bis lebhaft, an der Alpensüdseite kann sich leichter Nordföhn bemerkbar machen. Die Frühtemperaturen liegen bei drei bis elf, die Tageshöchstwerte bei 13 bis 19 Grad.

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