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AK-Test: Frauen müssen für gleiche Leistung oft mehr bezahlen

Von nachrichten.at/apa, 04. Juli 2024, 21:47 Uhr
Friseur
Für die gleiche Leistung müssen Frauen beim Friseur bis zu 30 Prozent mehr bezahlen, kritisiert die AK.  Bild: (Volker Weihbold)

SALZBURG. Frauen verdienen hierzulande häufig weniger als Männer, sie müssen aber zum Teil auch für die gleiche Leistung tiefer in die Tasche greifen.

Eine aktuelle Erhebung der Salzburger Arbeiterkammer (AK) ergab, dass die sogenannte "Pink Tax" bei Hygieneartikeln, beim Friseur oder bei der Reinigung von Kleidung bis zu 30 Prozent beträgt. So verlangten etwa acht von zehn geprüften Friseursalons in Salzburg für einen Kurzhaarschnitt bei Frauen und Männern unterschiedliche Preise.

"Gender Pricing" beim Friseur

Für die gleiche Leistung bzw. den gleichen Zeitaufwand würden Frauen mit kurzen Haaren im Schnitt 38,70 Euro und Männer 29,20 Euro bezahlen – ein Unterschied von 32,7 Prozent, so die AK am Donnerstag in einer Aussendung. "In diesem Fall spricht man von Gender Pricing", so Konsumentenschützerin Martina Plazer, "die Preise werden nicht an die angebotenen Leistungen geknüpft, sondern richten sich nach dem Geschlecht der Kundschaft."

Auch in fast jeder zweiten Textilreinigung orteten die Konsumentenschützer Differenzen: Das Reinigen und Handbügeln von Blusen ist im Schnitt um 29 Prozent teurer als bei einem Männerhemd - Frauen zahlen durchschnittlich 7,50 Euro, Männer 5,80 Euro. "Als wir die Betriebe mit dem Preisunterschied konfrontiert haben, konnten sie uns keine Erklärung dafür liefern", sagte die AK-Konsumentenschützerin.

Unterschiede bei Hygieneartikeln 

Bei Hygieneartikeln lief die Prüfung schon im Vorjahr. Dabei wurden die Preise in den Online-Shops der drei großen Drogeriemarkt-Ketten unter die Lupe genommen. In sechs der zehn untersuchten Produktgruppen lagen die Preise für Frauen höher als für Männer. Mit 68 Prozent am eklatantesten fiel der Unterschied bei Einwegrasierern aus, bei Duschgels waren es 51 Prozent.

AK-Frauenreferentin Ines Grössenberger fordert daher "gleiche Preise für alle - unabhängig vom Geschlecht. Preise müssen diskriminierungsfrei kalkuliert und auf objektive und geschlechtsneutrale Kriterien abgestellt werden."

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