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Rätsel um Himmelsphänomen über Österreich

Von nachrichten.at, 26. Dezember 2017, 17:43 Uhr
Mit sehr langer Belichtungszeit sind einem Steirer diese beeindruckenden Bilder gelungen. Bild: www.facebook.com/gerald.reczek

Was steckt hinter den zahlreichen Fotos einer hellen "Lichtwolke", die sich am Stefanitag auf Facebook und Twitter verbreiteten?

Ein Ufo, Besuch aus dem Weltall? Polarlichter wegen eines plötzlichen Polsprungs? Das Christkind oder der Weihnachtsmann auf dem Weg nach Hause? Die Theorien, die sich um die außergewöhnlichen Fotos, die sich am Stefanitag im Netz verbreiteten ranken, sind so vielseitig wie verrückt.

Mehrere Nachtschwärmer oder Frühaufsteher, vor allem aus der Steiermark und aus Oberösterreich, aber auch aus Polen und Rumänien haben in der Nacht auf Dienstag eine spektakuläre Erscheinung am Himmel fotografiert. Auch Webcams haben die trichterförmige Lichtwolke aufgenommen. Die Bilder verbreiteten sich wie ein Lauffeuer auf Facebook und Twitter und lösten heftige Spekulationen aus. 

"So etwas hab ich noch nie gesehen"

So schreibt etwa ein Steirer, dem mit langer Belichtungszeit besonders beeindruckende Aufnahmen gelungen sind: "Ich wollt nur kurz den Hund reinlassen, weil er an der Tür kratzt hat. Aber was dann Richtung Osten sichtbar wurde, hab ich noch nie gesehen. Es kam hinter dem Horizont hervor und bedeckte dann innerhalb von 15 Minuten den halben Himmel". Er machte die mystische Entdeckung vor seinem Haus in Soboth in der Weststeiermark zwischen 4:30 und 4:45 MEZ in Blickrichtung Osten. 

"Keine meteorologisches Phänomen"

Doch was hat es mit der Lichtkegel am Himmel auf sich? Auch Meteorologen sind ratlos. "Soviel können wir schon mal sagen: ein meteorologisches Phänomen ist es keines", heißt es von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und weiter: "Es dürfte sich um eine Rakete handeln, die im Gegenlicht der aufgehenden Sonne schön von 'hinten' beleuchtet wurde. Die Rakete dürfte eine beachtliche Höhe erreicht haben".

Am späten Nachmittag verdichteten sich die Hinweise darauf, dass es sich tatsächlich um einen Raketenstart handeln dürfte. Wie die russische Agentur Tass meldete, wurde am frühen Morgen des 26.12. vom Versuchsgelände Kapustin Jar am Kaspischen Meer eine Interkontinental-Rakete des Typs RS-12M Topol abgeschossen. Das würde zeitlich und von der Himmelsrichtung her zusammenpassen, meinen Experten. Eine Bestätigung steht allerdings noch aus. 

UFO-Alarm nach SpaceX-Start

Erst vor wenigen Tage hat der Start einer SpaceX-Rakete an der amerikanischen Westküste UFO-Alarm ausgelöst. Am Freitag blitzte ein helles Objekt im Nachthimmel über der US-Metropole Los Angeles auf und zog eine spektakuläre Rauchwolke hinter sich her. Spekulationen über ein außerirdisches Flugobjekt wurden zum Leidwesen aller UFO-Enthusiasten rasch enttäuscht: Es handelte sich um einen Start einer "Falcon 9"-Rakete der privaten Raumfahrtfirma SpaceX.

Die Rakete war vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien gestartet und auch in benachbarten Bundesstaaten wie Arizona sichtbar. SpaceX-Gründer Elon Musk nahm den Hype um das angeblich unidentifizierte Flugobjekt mit Humor und postete ein Video der Rakete auf Twitter. Es handle sich um ein "Nuclear alien UFO" aus Nordkorea, scherzte er.

UFO-Alarm in Los Angeles.  Bild: (Reuters)
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