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Chronik

Einjährige Mädchen wurde von Rottweiler zu Tode gebissen

14. November 2009 00:04 Uhr

Rottweiler

HORN. Totgebissen hat ein Rottweiler gestern ein einjähriges Mädchen im Waldviertel. Tragische Details: Der Vater des Kindes ist Polizeidienst-Hundeführer. Der Unfall passierte, als der Vater von der Arbeit nachhause kam.

Der Unfall ereignete sich gestern gegen 7.45 Uhr in einer kleinen Ortschaft im niederösterreichischen Bezirk Horn im Waldviertel. Der Familienvater war vom Polizeidienst nach Hause gekommen und von seiner Familie und dem siebenjährigen Rottweilerrüden begrüßt worden.

Plötzlich sei die einjährige Tochter „ohne ersichtlichen Grund und völlig überraschend im eigenen Wohnbereich“ von dem Vierbeiner attackiert worden, heißt es aus der Sicherheitsdirektion für Niederösterreich. Nachdem es dem Vater und der Großmutter (58) gelungen war, den Rottweiler von dem Kind wegzuzerren, brachte der 38-Jährige seine durch die Hundebisse im Oberkörperbereich schwerst verletzte Tochter in das Landesklinikum Horn.

Dort konnten die Ärzte trotz intensiver Bemühungen das Kind nicht mehr retten, wie der ärztliche Leiter Primar Paul Bratusch-Marrain mitteilt.

Laut Oberstleutnant Roland Scherscher von der Polizei habe der sieben Jahre alte Rottweiler bisher nicht als auffällig gegolten. Das Tier habe offensichtlich unmotiviert zugebissen. Das Landeskriminalamt ermittelt die näheren Umstände des Unfalls. Die Eltern mussten gestern psychologisch betreut werden. Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion der Kinderleiche angeordnet.

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