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Chronik

Ein Truppenübungsplatz mit bewegter Vergangenheit

09. Oktober 2009

Ein Truppenübungsplatz mit bewegter Vergangenheit
30.000 Soldaten kommen alljährlich nach Allentsteig.

ALLENTSTEIG. Der 157 Quadratkilometer große Truppenübungsplatz ist etwa so groß wie das Fürstentum Liechtenstein. Er wurde seinerzeit von den Nationalsozialisten eingerichtet.

Heute ist er ein moderner Trainingsplatz mit technischen Anlagen, die dem Bundesheer, das seit 1957 über dieses Gebiet im Waldviertel verfügt, als Schieß- und Ausbildungsstätte dienen. Rund 30.000 Soldaten kommen pro Jahr.

Der Truppenübungsplatz hat eine bewegte Vergangenheit. Am 26. Juni 1938 ordneten die Nationalsozialisten die Aussiedlung von 42 Dörfern und die Schließung zahlreicher Pfarren an. Knapp 7000 Menschen verloren bis zum Jahr 1942 ihre Heimat. Denn die Ansiedlungen wurden nach der Räumung größtenteils dem Erdboden gleichgemacht.

Jedes Jahr zu Allerseelen trifft sich die stetig kleiner werdende Aussiedler-Gemeinde in Döllersheim, wo Kirche und Friedhof als öffentliches Mahnmal dienen.

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