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Chronik

8475 neue Corona-Fälle, Rückgang bei Spitalspatienten

Von nachrichten.at/apa   03. August 2022 12:37 Uhr

WIEN. Die Zahl der Spitalspatientinnen und -patienten mit einer Corona-Infektion geht weiter zurück.

Am Mittwoch lagen 1.464 Menschen mit einer SARS-CoV-2-Ansteckung im Krankenhaus. Das sind um 83 weniger als tags zuvor. Innerhalb einer Woche ist die Zahl um 255 Patienten bzw. 14,8 Prozent zurückgegangen. Intensivmedizinisch mussten 79 Corona-Positive betreut werden. Diese Zahl verringerte sich seit gestern um sieben und ist innerhalb einer Woche um 22 Patienten zurückgegangen.

Ab Mittwoch gab es auch bei der Aufzeichnung der Corona-Patienten eine Änderung. Wien meldet seit heute auch SARS-CoV-2-infizierte Spitalspatientinnen und -patienten, die nicht hauptsächlich wegen Covid-19 behandelt werden. Das wird sich allerdings erst am Donnerstag beim Dashboard von Innen- und Gesundheitsministerium niederschlagen. Derzeit wurden alle Patienten in der Statistik zusammengefasst, die eine Corona-Infektion hatten, egal ob sie wegen Covid-19 im Spital lagen oder wegen anderer Krankheiten.

Auch wenn die Zahl der Spitalspatienten zurückgeht, seit Dienstag gab es elf Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. In den vergangenen sieben Tagen sind 100 Menschen mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 19.151 Tote in Österreich gefordert. Laut den Zahlen der AGES vom Dienstag wurden dort sogar 20.390 Tote registriert.

Wieder mehr neue Fälle als zuletzt

Trotz anhaltend geringerer Testungen wurden 8.475 neue Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnet. Das liegt wieder über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 6.752 neuen Fällen. Die Zahl der aktiv Infizierten ging um 2.331 auf 94.224 zurück. Die Testzahl ist weiter rückläufig, aber die Positiv-Rate bleibt weiter gleich hoch. Derzeit fallen 12,2 Prozent der PCR-Tests positiv aus, tags zuvor waren es noch neun Prozent. In den vergangenen 24 Stunden wurden 73.613 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 69.710 aussagekräftige PCR-Tests.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging von 556,3 auf 523,6 Fälle pro 100.000 Einwohner zurück. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Wien mit 820,4, dort wurden auch mehr als 60 Prozent aller österreichweit durchgeführten Tests eingemeldet. Im Inzidenzen-Ranking folgen danach schon von Niederösterreich, Burgenland und Kärnten (571,1, 568,4 bzw. 489,6). Danach kommen Oberösterreich (428), die Steiermark (408,9), Salzburg (348,4), Tirol (313,2) und Vorarlberg (260,4).

Die Impfungen werden kaum noch in Anspruch genommen. 6.948 Stiche sind am Dienstag verabreicht worden. Die meisten - nämlich 5.717 Stiche - waren Auffrischungsimpfungen (4., 5. und jede weitere Impfdosis). Gerade mal 80 Menschen haben sich am Dienstag erstmals impfen lassen. 5,4 Millionen Menschen und somit 59,9 Prozent der Österreicher sind gemäß Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) gültig geimpft. Insgesamt haben bisher 337.243 Personen eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Am höchsten ist die Schutzrate im Burgenland mit 67,8 Prozent. In Niederösterreich haben 63,3 Prozent der Bevölkerung eine Grundimmunisierung, in der Steiermark 61,4 Prozent. Nach Tirol (58,2), Wien (58), Kärnten (57,1), Vorarlberg (56,7) und Salzburg (55,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 55,4 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits fast 4,8 Millionen bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie fast 4,7 Millionen Menschen.

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