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Chronik

768 Neuinfektionen in Österreich

Von nachrichten.at   16. September 2020 12:04 Uhr

Coronavirus Labor
(Symbolbild)

WIEN. In den vergangenen 24 Stunden sind in Österreich 768 neue Coronafälle gemeldet worden. Die meisten Neuinfektionen gab es erneut in Wien. In Oberösterreich kamen 84 neue Fälle dazu. Auch die Zahl der Spitalspatienten steigt wieder.

Die Zahl der Neuinfektionen in Österreich blieb gegenüber Dienstag stabil: 768 Personen wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet, am Vortag waren es 764. Derzeit befinden sich 321 Patienten in krankenhäuslicher Behandlung, davon 54 auf Intensivstationen. Eine Person ist in Österreich nach einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Bestätigte Fälle: 35.073 (+ 768)
Aktive Fälle: 6.660 (+ 466)
Genesene: 27.655 (+ 301)
Todesfälle: 758 (+ 1)

Stand: Mittwoch, 16. September, 9.30 Uhr
In Klammer jeweils die Veränderung in den letzten 24 Stunden. 
Bestätigte Fälle = Zahl der Infektionen, die seit Beginn der Testungen nachgewiesen wurden. 
Aktive Fälle = Bestätigte Fälle abzüglich verstorbener und genesener Patienten.

Aufteilung nach Bundesländern

  • Burgenland: 11
  • Kärnten: 8
  • Niederösterreich: 159
  • Oberösterreich: 84
  • Salzburg: 9
  • Steiermark: 41
  • Tirol: 84
  • Vorarlberg: 53
  • Wien: 319

Cluster nach Dämmerschoppen und Hochzeit

In Niederösterreich haben sich zwei Corona-Cluster auch am Mittwoch ausgeweitet. Um einen Dämmerschoppen plus eine Hochzeit in einem Wirtshaus im Bezirk Zwettl liegt die Zahl der Infizierten nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mittlerweile bei 31. In Verbindung mit einem Kremser Nachtlokal gibt es demnach inzwischen 15 positive Tests.

Der Dämmerschoppen und die Hochzeit in einem kleinen Waldviertler Ort haben offensichtlich am selben Tag stattgefunden, teilte ein Sprecher mit. Die Zahl der Infizierten sei am Mittwoch um elf höher als am Vortag gewesen. Fünf weitere positiv getesteten Personen seien im Zusammenhang mit dem Kremser "Q-Stall" registriert worden.

Infektionsquellen würden weiterhin im Familien- und Freundeskreis liegen, zudem in Firmen und Sportvereinen, betonte der Sprecher. Auch in Schulen gebe es einige Fälle.

In der Radetzky Kaserne in Horn sind 15 Soldaten mit dem Coronavirus infiziert. 189 seien nach Tests der gesamten Garde-Kompanie negativ, teilte das Militärkommando Niederösterreich am Mittwoch mit.

  • Cluster in Verteilzentrum in Ansfelden: Bis Dienstag sind 60 Menschen im Umfeld des Paketdienstleisters GLS positiv getestet worden. >> Zum Artikel

Wieder mehr Corona-Patienten in Spitälern

Ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten des Lockdowns am 16. März sind die Coronavirus-Fallzahlen in Österreich wieder auf erhöhtem Niveau. Während die Neuinfektionen ab Ende März rasch zurückgingen, zeigte sich die gleiche Entwicklung bei den Spitalspatienten rund ein Monat später. Nun stieg die Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern wieder an, die Zunahme der Todesopfer ist vorerst stabil.

Nachdem die Zahl der täglichen Neuinfektionen bis 27. März exponentiell auf mehr als 1.000 geklettert war, gab es durch die Ausgangsbeschränkungen in der Folge einen rasanten Abstieg bei den positiven Testergebnissen. Am 28. März wurden 920 neue Fälle gemeldet, 744 Infizierte befanden sich im Spital, davon 135 in Intensivbehandlung. An dem Tag stieg die Zahl der Covid-19-Toten seit Beginn der Pandemie in Österreich erstmals über 100 auf 105 Opfer.

Höhepunkt am 31. März

Ab diesem Zeitpunkt ging die Zahl der täglichen Neuinfektionen deutlich zurück. Die Belegung in den Spitälern mit Infizierten erreichte jedoch am 31. März noch ihren bisherigen Höchstwert mit 1.110 Betroffenen, darunter 198 auf Intensivstationen. Die Zahl der Spitalspatienten blieb dann rund zwei Wochen lang bei knapp über 1.000 stabil. Der bisherige Höchststand bei den Intensivpatienten war am 8. April mit 267 Personen erreicht.

Während die Zahl der Hospitalisierten stetig abnahm, stiegen die Totenzahlen von 105 am 28. März bis Anfang Mai auf knapp 600 stark an, dann verflachte sich diese Kurve. Bis Anfang Juni sanken die täglichen Neuinfektionen in den niedrigen zweistelligen Bereich, auch die Hospitalisiertenzahl lag das ganze Monat unter 100, die Belegung von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen ging bis auf sechs am 30. Juni zurück.

Bisher 758 Infizierte gestorben

Anfang Juli traten wieder Werte von über 100 neuen positiven Tests pro Tag auf und auch die Zahl der Spitalspatienten kletterte bis Ende des Monats, bzw. Anfang August wieder regelmäßig in den dreistelligen Bereich. Mitte August stiegen die bestätigten Fälle im 24-Stunden-Vergleich sprunghaft mehrmals auf mehr als 200 an, bis am 12. September mit 869 Neuinfektionen der höchste Wert seit 28. März verzeichnet wurde.

Auch die Zahl der Hospitalisierungen war in den vergangen Wochen mit etwas Verzögerung zu den Neuinfektionen wieder im Steigen begriffen. Am Mittwoch lagen 321 Patienten in Krankenhäusern, davon 54 auf Intensivstationen. Die Todesfälle stiegen vorerst nicht ähnlich schnell an, insgesamt 758 waren es seit Beginn der Ausbreitung des Coronavirus. Damit kamen von Ende Mai bis Mittwoch 90 Opfer hinzu, bis dahin waren bereits 668 mit SARS-CoV-2 Infizierte gestorben.

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