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57 Prozent der Österreicher ekeln sich vor öffentlichen Toiletten

Von nachrichten.at/apa, 17. November 2023, 06:31 Uhr
Die Österreicher haben auf öffentlichen Toiletten viele Berührungsängste. Bild: OÖN

WIEN/ZELL AM SEE. 57 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ekeln sich regelmäßig, wenn sie öffentliche Toiletten aufsuchen. 22 Prozent benützen solche WCs überhaupt nur im Notfall.

Scheu gibt es vor allem, dort Dinge anzugreifen. 85 Prozent finden die Klobrille abstoßend, auf Platz zwei der Berührungsängste folgt mit 72 Prozent die Toilettenbürste. Vor den Türgriffen auf öffentlichen WCs graut es 70 Prozent, wie eine Umfrage im Auftrag des Hygieneherstellers Hagleitner ergeben hat.

Vor herumliegenden Hygieneartikeln wie Tampons, Slipeinlagen und Kondomen schaudert es 66 Prozent. Platz fünf der Ekel-Faktoren nimmt der Mistkübel ein, der 50 Prozent anwidert, berichtete Hagleitner anlässlich des Welttoilettentags am 19. November. Was die Besucher von stillen Örtchen im öffentlichen Raum noch stört: WC-Papier fehlt dort regelmäßig, sagen 37 Prozent der Befragten. 42 Prozent erleben Gleiches mit der Seife. 52,7 Prozent beobachten nicht selten, dass der Abfallbehälter überquillt.

Außerdem wurden in der Umfrage Verhaltensmuster der Österreicher erhoben. 51 Prozent der Befragten werfen auf der Toilette Tampons weg, 43 Prozent Binden und/oder Slipeinlagen sowie 18 Prozent Kondome. Inkontinenz-Einlagen beseitigen elf Prozent. Interviewt wurden 1.000 Personen - je 500 Frauen und Männer - von 18 bis 65 Jahren. Die Online-Befragung im Auftrag des Unternehmens Hagleitner mit Hauptsitz in Zell am See hatte die Marktforschungsplattform Appinio aus Hamburg durchgeführt.

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6  Kommentare
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RonaldWeinberger (224 Kommentare)
am 17.11.2023 11:43

Man(n) greife den für die Männerwelt signifikanten Bereich öffentlicher Toiletten heraus - nämlich den, in dem sich Urinale ein Stelldichein geben - und tauche in dieses ganz eigene, wundersame, feuchte, Universum ein ...
Wie? Per Buch natürlich! Da gibt es ein vor Fakten und Humor triefendes 136-Seiten-Sachbuch (2020) namens "Am Pissoir ist Hygiene rar" (Autor: Uri Har), für das insgesamt 2.260 Männer in 6 Staaten (prominent dabei: Österreich) observiert wurden.
Mit seinem Text, sowie etlichen Fotos und aussagekräftigen Diagrammen kann Ihnen dieses Buch auf lockere Weise tiefe Einblicke in diese pissoirale Welt vermitteln.

Sie lesen, u. a., wer es mit der (Händewasch)hygiene ernster meint: junge Männer, oder doch die Senioren? (Ergebnis ist eindeutig!). Studenten oder doch ihre Altersgenossen ohne Uni-Nähe? (Resultat ist eindeutig!) Usw. Usw.

EIN Ergebnis (von vielen) sei Ihnen indes verraten: Im Nationenvergleich sind die Österreicher und Deutschen die größten "Saubartln".

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ob-servierer (4.572 Kommentare)
am 17.11.2023 10:53

In der Not frißt der Teufel Fliegen.

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2020Hallo (4.496 Kommentare)
am 17.11.2023 08:53

Leider kann man - frau öffentliche Toiletten nur in der Abfahrtshocke benützen wenn es schon sein muss! 🤮

Da kommt man - frau noch zur Abfahrtshocke - auf der Piste ist eh bald kein Schnee mehr, auch dort war es oft so gruslig Gelb im Schnee…..👎👎👎

Da soll noch jemand sagen der Mensch ist reinlich - leider nicht sehr viele!

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ImI (349 Kommentare)
am 17.11.2023 07:08

Es wundert mich dass es nicht mehr sind.
Manche öffentliche Toiletten fordern den Ekel richtig heraus. Die sind ohne Verätzungen der Nasenschleimhäute kaum zu betreten.
Einerseits liegt es an der mangelnden Reinigung (viel zu lange Intervalle) und am Alter mancher Anlagen anderseits zu einem großen Teil einfach an den Benutzern. Fallweise einfach grauslich (mehr sag ich jetzt nicht dazu).

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BamBam1987 (4.149 Kommentare)
am 17.11.2023 07:06

Wenn sich wirklich so viele ekeln würden, würde kaum jemand hingehen und sie würden nicht aussehen, wie sie aussehen…

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tulipa (3.390 Kommentare)
am 17.11.2023 09:05

Naja, wenn man dringend muss, muss man. Und mehr als 40% ekeln sich nicht, es reicht, wenn die nicht aufpassen, dass alles vers… ist.

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